Das wird teuer: Griechenland hält die Hand für Reparationen auf…

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Deutschland könnte sich am zweiten Weltkrieg noch einmal verschlucken, wenn es nach den jüngsten Forderungen durch die griechische Regierung geht. Griechenland hat jetzt seine ohnehin seit fast Jahr und Tag im Raum stehenden Reparationsforderungen erneuert. Die Griechen möchten einen Betrag von „bis zu 376 Milliarden Euro“ haben, meldete die „Bild“-Zeitung. Für die Schäden, die Deutschland im zweiten Weltkrieg hinterlassen und noch immer nicht beseitigt hat. Bis dato ist der entsprechende Bericht der „griechischen Parlamentskommission“ dazu noch nicht veröffentlicht. Dennoch hat die „Bild“ daraus zitieren können.

Zusätzliche individuelle Forderungen

Die Griechen wollen erstmals weitergehende individuelle Forderungen gegen den deutschen Staat durchsetzen. Dafür werden als Empfänger zum einen Angehörige der 120.000 Opfer benannt, die durch „direkte Kriegshandlungen“ oder in Lagern das Leben verloren haben. Dies summiere sich zu einer Entschädigung von 700 Euro, 15 Jahre lang zu zahlen. Damit würden 15,1 Milliarden Euro Forderungen entstehen.
Auch Zivilisten könnten entschädigt werden: Hier ginge es um 558.000 Todesfälle sowie 880.000 Menschen, die „arbeitsunfähig“ wurden.
15 Jahre mit jeweils 700 Euro pro Verstorbenem bzw. 5 Jahre mit jeweils 700 Euro pro Arbeitsunfähigem würden 107,2 Milliarden Euro Forderungen ergeben.

Zusammen mit den staatlichen Forderungen für die zerstörte Infrastruktur im Lande und eine Zwangsanleihe würden sich die 376 Milliarden Euro errechnen. Die Forderung wird in den kommenden Tagen dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vorgetragen. Deutsche Politiker wie der EU-Parlamentarier Elmar Brok sehen die Verbindlichkeiten gegenüber Griechenland mit dem „Schuldenabkommen“ als abgegolten.

Auch Alexander Graf Lambsdorff hält die Forderungen lediglich für ein „durchsichtiges Manöver“, um damit in der Innenpolitik zu glänzen. Deutschland müsse nicht zahlen. Die Diskussion würde im übrigen Europa sogar schaden.
Das Schuldenabkommen war bereits 1960 getroffen worden.

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