Das wird teuer: Von der Leyen eröffnet WEITERE BUNDESWEHR-Baustelle

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Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat an sich genug zu tun. Skandale, wohin das Auge blickt. Materialschäden allgegenwärtig. Und in der Partei scheint es auch nicht so recht für sie zu laufen. Jetzt geht sie in die Offensive. An ganz anderer Stelle: Sie eröffnet ein neues Bundeswehr-Camp.

Stützpunkt in Nigeria

Dabei eröffnet die Ministerin einen Stützpunkt in Nigeria. Dort, so meint sie, findet Deutschland einen bedeutenden Partner im Kampf gegen den Terror und die „illegale Migration“. Also wird nach vorne verteidigt, so die süffisante Kritik von Beobachtern. Von der Leyen möchte den Stützpunkt der Bundeswehr direkt am Flughafen der Stadt Niamey eröffnen, also der nigrischen Hauptstadt. Sowohl „der Niger“ wie auch Mali und „die anderen Länder der Sahelregion“ versteht von der Leyen einem Beitrag der „FAZ“ zufolge als „Teil der europäischen Nachbarschaft“, die vor sehr großen Herausforderungen stehe.

Der Niger sei ein zuverlässiger Partner, fuhr sie fort, sowohl in Der Bekämpfung des Terrors wie auch im Kampf gegen die organisierte Kriminalität sowie die genannte illegale Migration. Dabei gilt der Niger als besonders arm und dürfte deshalb für diese Fragen besonders empfänglich sein. Die Unterstützung bezieht sich den Angaben zufolge vor allem auf Militärlastwagen sowie die Ausbildung von Fahrern und Mechanikern. Dies jedoch kann kaum die einzige Hilfe sein – welchen Anlass sollte es ansonsten geben?

Investitionen in die Wirtschaft, so lässt sich der Antwort des Nigers entnehmen. Denn das Land benötige Investitionen, um die Kriminalität und Migration zu vermeiden. Die „Hilfe der Partner“ sei wichtig, um jungen Menschen im Land Arbeit zu geben. Dies wiederum sagte die Ministerin dem Land zu und versprach eine Verbesserung der Perspektiven.

Bemerkenswert bleibt jedoch nach Ansicht dieser Redaktion die Wortwahl, wenn es um „Partnerschaft der EU geht“ bzw. die „Nachbarschaft“. Worte, die vor gut einem Jahrhundert im Kolonialismus gefallen sein könnten, so auch Kritiker. Nachbarn sind Deutschland, andere EU-Länder und auf der anderen Seite die Staaten der Sahel-Zone jedenfalls nicht.



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