Dem libyschen Terrorregime sitzt die Angst im Nacken — POLITAIA.ORG

Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstag einstimmig das im März der NATO erteilte Mandat zur Errichtung einer orwellschen “Flugverbotszone” über Libyen mit Wirkung zum 31. Oktober um 23.59 Uhr libyscher Zeit aufgehoben.

Dem Terrorregime in Bengasi sitzt die Angst im Nacken. Es streut Gerüchte, Saif Al Islam, der Sohn Gaddafis und neuer Führer des libyschen Widerstandes, wolle sich dem (kriminellen) Internationalen Strafgerichtshof stellen. Die neueste Lüge dürfte wohl sein, dass Saif Al Islam nun in Niger sei. Man will offensichtlich die libysche Bevölkerung demoralisieren. Wenn die Luftschläge der nordatlantischen Terrororganisation am 31. Oktober aufhören sollten, wird sich die Mörderbande in Bengasi ohne massive Unterstützung am Boden durch “Spezialeinheiten” der City of London nicht halten können. Die sind selbstverständlich schon lange vor Ort. Für die Stellung von Truppen fühlt sich ganz besonders das anglo-amerikanische-Protektorat Katar zuständig.

Ein 70 Seiten umfassender Plan beschreibt, was die NATO-Verbrecher nach der Beseitigung des Gaddafi-Regimes in Libyen unternehmen wollen, um der illegalen Rebellenregierung die Machtausübung zu ermöglichen. Der Plan sieht u. a. die Weiterführung des Gaddafi-Sicherheitsapparates (800 Verräter desselben stehen bereit) vor, um Massenverhaftungen von Gaddafi-Anhängern durchzuführen. In Tripolis sollen Truppen der Vereinigten Arabischen Emirate stationiert werden. Ob dieser Plan jedoch in der aktuellen Lage durchführbar ist, nachdem die Rebellenbanden ein Blutbad nach dem anderen angerichtet haben, ist mehr als fraglich. Man kann nicht 90% der libyschen Bevölkerung verhaften.

Saif Al Islam Gaddafi hat sich am Donnerstag (27.10.2011)  an das libysche Volk und die Unterstützer des Grünen Libyens gewandt. Hier ein Auszug aus seiner Rede (die sie in Gänze hier lesen können)

„Ich versichere meiner Familie, meiner Mutter und meinen Geschwistern, dass es mir gut geht, und wie alle die mich kennen wissen, ich konnte niemals meines Vaters Willen verraten als er am Leben war. Wie könnte ich seinen Willen hintergehen, wenn sein Blut tot ist? Den Getreuen des libyschen Volkes kann ich sagen, dass, falls wir hätten davon gehen wollen, dann wären wir fortgegangen bevor all dieser Preis bezahlt wurde. Aber jetzt haben wir die Linie überschritten. Wir überschritten sie mit dem Blut das geopfert wurde, das vergossen wurde und mit dem die NATO-Ratten versuchen, mächtige Männer in die Knie zu zwingen, die außer Allah niemand in die Knie zwingen kann. Bestimmte Leute glauben, dass nun alles vorbei ist. Aber die Wahrheit ist, das alles hat erst begonnen. Ich war treu in der Verteidigung Libyens und nehme Rache an den Verrätern und Killern die der Welt ihr wahres Gesicht  zeigten. Und auch wenn ich nicht ein Verfechter dieser Dinge bin, ihre Aktionen werden mich zwingen, mit aller Härte deren Tage in Nächte zu verwandeln und ihre Nächte in die Hölle und ihnen Todesangst einpflanzen wo immer sie sind. Ich werde kein Beileid akzeptieren, weder für meinen Vater noch meine Brüder, bis ich meine Mission beendet habe, und sollte es 50 Jahre dauern….http://hinter-der-fichte.blogspot.com/

Saif Al Islam befindet sich in höchster Gefahr, denn man wird alles unternehmen, um ihn auszuschalten. Er stellt nicht nur eine große Gefahr als Führer des Widerstandes für den NTC dar, sondern auch für die ganze westliche Camarilla.

Wie es in einem IRIB-Bericht unter Berufung auf Russia Today heißt, hat Conn Hallinan, ein Kolumnist von Foreign Policys in Focus (FPIF) gesagt: „Mit der Tötung von Muammar al-Gaddafi ist dessen Schicksal besiegelt und die Staatsführer westlicher Länder können beruhigt aufatmen. “
Weiter sagte dieser Politik-Analytiker, dass Muammar al-Gaddafi eine Person war, die über sehr Vieles informiert war und der sehr viele Abkommen und Händel mit den westlichen Ländern, und insbesondere Frankreich, hatte.
Hallinan erinnerte, dass die westlichen Verantwortungsträger nicht wollten, dass Gaddafi vor Gericht erscheint und ihm der Prozess gemacht wird, denn er hatte sehr viele Beziehungen zum Westen und es ist nicht verwunderlich, dass er sofort nach seinem Auffinden getötet wurde. Wenn sich Hallinan da nicht täuscht!

Die hochbrisanten Unterlagen, welche der  libysche Widerstand am 29. August im CIA-Gebäude in Tripolis erbeutetete, sind vielleicht in den Händen Saif Al Islams und ihr Inhalt könnten für die NATO und die westlichen Regierungen verheerend sein. Saif Al Islam dürfte auch über das Wissen seines Vaters über diverse dunkle Geschäfte verfügen. Es sind auch schon geheime Dokumente über die dubiose Rolle der britischen Geheimdienste bezüglich Abedkaim Belhadj, dem Militärkommandeur von Tripolis, und seiner Terrortruppe an die Öffentlichkeit gedrungen.

Der NTC hatte sich bis zuletzt gegen die Aufhebung des UN-Mandats gesträubt. Westliche Diplomaten erklärten jedoch, die von den neuen Machthabern geforderten Hilfen bei der Grenzsicherung seien nicht mehr durch das Mandat abgedeckt.Aber die NATO wird einen Ausweg finden: US-Regierungsangaben zufolge wurden hingegen bereits Gespräche mit dem NTC über eine mögliche »neue Rolle« der NATO aufgenommen. Das Militärbündnis könnte dann ohne UN-Mandat das neue Regime bei der Sicherung der Landesgrenzen oder beim Einsammeln im Umlauf befindlicher Waffen unterstützen, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums.

Ah ja!

http://www.guardian.co.uk/world/2011/oct/24/mi6-libya-rebels-rendition-al-qaida

http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/libyen/angriff-auf-konvoi-gaddafis-familie-will-gegen-die-nato-klagen_aid_678527.html

http://de.rian.ru/world/20111028/261172342.html

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/132217-gaddafi-hat-viele-geheimnisse-westlicher-laender-mit-ins-grab-genommen

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