Der Bargeld-Krieg: Schweizer Medien wissen, warum Sie Bargeld benötigen

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Wer sich durch deutsche Medien wühlt, weiß in aller Regel sehr schnell, wo diese Redaktionen im Kampf um das Bargeld stehen. Online-Zahlungen sind günstig, Bargeldverbote sind kaum zu verhindern und ähnliche Hinweise finden sich zahlreich. In der Schweiz ist die Kritik an den Zentralbank-Kriegen gegen das Bargeld größer. So demonstriert die renommierte NZZ, wie es auch geht.

Kartenzahlungen sind noch nicht einmal effizient

Demnach sind die Zahlungen per Karte noch nicht einmal effizient – im Vergleich zur Nutzung von Bargeld, lässt die NZZ wissen. Die Barzahlung geht einer Studie nach in den meisten Fällen schneller. Und sie sei für den Einzelhandel zudem auch günstiger. Offen beschreibt die NZZ zudem, dass Bargeld vor den „Exzessen“ der Notenbanken schützen würde.

Immerhin 78 % aller Zahlungen im „Detailhandel“, wie es in der Schweiz heißt, werden noch bar ausgeführt, so die Studie der Bundesbank vor Ort. Die Daten sind zwar fast 2 Jahre alt, aber im Kern ist damit zu rechnen, dass es keinen wesentlichen Unterschied zu den aktuellen Verhaltensweisen geben dürfte.

Dem Bargeld folgten in der Beliebtheitsskala immer mit 21 % Kartenzahlungen, vor allem die „Debitkarten“. Also jenen Karten, die bei uns als EC-Karten gelten und bei denen das Geld direkt eingezogen wird, Kreditkarten mit einem Anteil von 2,2 % spielten kaum eine Rolle, Kundenkarten oder gar Ratenzahlungen sind zu vernachlässigen.

Zu den Ergebnissen im Einzelnen: die NZZ ist der Auffassung, Konsumenten täten sich einen „dreifachen“ Gefallen mit Bargeld. Die hohe Akzeptanz sei ein Garant dafür, dass Münzen und Scheine nicht so einfach verdrängt werden könnten, wie es die aktuellen Forderungen des IWF wollen. Wer Bargeld entwertete, wie es in diesem Vorschlag heißt, würde „dem Staat allerdings Tür und Tor öffnen, um seine Bürger doch noch enteignen zu können“.

Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen – nur leider in der Schweiz.

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1 Kommentar

  1. Es gibt noch andere, technische Betrachtungsebenen für diesen ganzen aufgeblasenen Blödsinn.
    Einmal ist es eine permanent energiefressende Infrastuktur.
    Zum Anderen können diese Bestandteile fast nur in Asien produziert werden, das Wissen und die Möglichkeiten wurden effizient woanders reduziert, um die Einsicht (Erpressung) für die Klopalisierung zu fördern.
    Meine ersten “Lehrlingsquietscher” habe ich noch in bar bekommen, also habe ich eine schöne Gesamtübersicht vor Augen, wie “Verbesserungen” zu “Selbstverständnissen”, zu “unverzichtbaren Notwendigkeiten”, zu “Angewohnheiten, zu “pseudo-Bequemlichkeiten” und jetzt, in der Erntephase, zu Nötigung und Erpressung von Seiten Derer, denen man die “Verwaltung” des Äquivalentes seiner Arbeitsleistungen übertragen hat, mutiert sind.

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