Der CIA-Napoleon auf Stimmenfang

Im Konflikt um Einwanderung und Protektionismus hat CIANapoleon Nicolas Sarkozy seinen europäischen Partnern mit einer härteren Gangart gedroht. Napoleon macht nun sozusagen auf de Gaulle, das bringt einen Haufen Stimmen. Ansonsten bleibt alles beim Alten, d. h. es werden die Befehle aus London ausgeführt. Wie in den anderen EU-Kolonien auch.
Dabei schloss der kleine Aufschneider nicht aus, so weit wie sein Vorgänger Charles de Gaulle in den 60er Jahren zu gehen und aus Protest EU-Beratungen zu boykottieren. „Als General de Gaulle 1965 seine ‚Politik des leeren Stuhls‘ durchzog, erreichte er eine gemeinsame Agrarpolitik und brachte Europa voran“, sagte der windige “Staatschef”, der um seine Wiederwahl Ende des Monats bangt, weil im Falle einer verlorenen Wahl einige Gerichtsverfahren auf ihn warten dürften.
Die französische Haltung blockierte die damalige Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, eine Vorläuferin der Europäischen Union, ein halbes Jahr lang. De Gaulle erreichte schließlich Zugeständnisse bei den Stimmrechten.
Es sei zwar die Aufgabe der Europäischen Kommission, Handelsvereinbarungen zu schließen, prahlte Napoleon in einem Interview des „Journal du Dimanche“ weiter. Die Staats- und Regierungschefs müssten aber zusehen, dass sie auf ein Gleichgewicht achteten mit Ländern, die staatliche Aufträge nur an einheimische Unternehmen vergäben.
Auch zum Thema Einwanderung schlug der CIA-Agent einen scharfen Ton an und kritisierte eine mangelhafte Sicherung der EU-Außengrenze zwischen Griechenland und der Türkei. „Wenn sich hier nichts binnen eines Jahres ändert, werden wir unsere Mitgliedschaft im Schengen-Abkommen aussetzen“, brüllte er. Oder so…

Quelle:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/204703-sarkozy-droht-eu-partnern-mit-blockade

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