Der Emir von Katar fliegt aus Mauretanien raus

Der Besuch des Emirs von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, am 5. Januar 2012 in Mauretanien endete unstandesgemäß– manche nennen seine Abreise  einen „Rauswurf aus dem Land”


Die mauretanische Zeitung Siraj berichtete, dass der offizielle Besuch ohne einen offiziellen Abschied vor sich ging, während der Emir bei seiner Ankunft vom mauretanischen Präsidenten Mohamed Ould Abdel Aziz noch herzlich begrüßt wurde.

Der katarische Diktator, ein ausgewiesener Knecht der Zionisten und westlichen Globalisten, welche ihr bösartiges Werk der “Totalen Kontrolle” verfolgen, wurde von seinen Befehlsgebern nach Mauretanien abgeordnet, um seiner Rolle als Türöffner für die islamistischen Terroristen vom Schlage Al-Kaidas (von den liberalen Apologeten auch “Reformisten” genannnt) nachzukommen. Ziel ist es, einen Bogen des Chaos von Nordafrika bis in den Nahen und Mittleren Osten zu spannen.

Diese Politik des “Kreativen Chaos” soll die ressourcenreichen Länder der Welt destabilisieren und unregierbar machen, so dass im Anschluss die Militärkräfte der westlichen Elite die Länder übernehmen und plündern können, wie das Beispiel Libyen zeigt.

Mauretaniens Präsident ist das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt des Landes und musste sich trotzdem die Kritik des Diktator-Monarchen mit einem Marionetten-Parlament anhören. Er solle demokratische Reformen einführen, eine „effektive“ ökonomische Politik einleiten und mit den islamistischen Reformisten-Regierungen zusammenarbeiten. Er solle auch Druck auf Syriens Präsident Bashar Al-Assad ausüben.

Außerdem wünschte der Diktator von Katar für seinen hauseigenen und zum Liebling des Westens avancierten TV Sender Al Dschasira mehr Sendezeit und Publizität. Der mauretanische Präsident antwortete dem schockierten Diktator, dass die katarische Politik via seinen Fernsehkanal Revolten provoziert habe. „Das sind keine Revolten, das sind Konspirationen.“ Das war wohl das Ende des Gesprächs und der Präsident verabschiedete ihn also nicht auf dem Flughafen.

Es muss jedoch angemerkt werden, dass während des Besuchs zwischen den beiden Ländern Übereinkommen und Protokolle in gesetzlichen, rechtlichen und arbeitsrechtlichen Bereichen abgeschlossen wurden. Und zusätzlich ein Übereinkommen zur Kooperation in den Bereichen Tourismus, Industrie, Landwirtschaft und Medien.

Dadurch könnten natürlich hinreichend Möglichkeiten  zur Unterminierung und Destabilisierung des Landes geschaffen werden.

Wissenswertes zu Mauretanien

Bildquelle: http://www.zebrastreifen.com/1995marokko/marokko.htm

Mauretanien hat ein Fläche von 1.030.700 km² und 3,2 Millionen Einwohner. Das Land besteht mit Ausnahme einer Dornbuschsavannenzone von der Hauptstadt Nouakchott entlang der Südgrenze aus Wüste.

Bildquelle: http://www.derreisefuehrer.com

An der Wende zum 20. Jahrhundert begannen die Franzosen von Süden her mit der Unterwerfung des Landes, das für sie vor allem strategische Bedeutung als Bindeglied zwischen west- und nordafrikanischen Besitzungen hatte. 1904 wurde das Gebiet französisches Territorium im Rahmen Französisch-Westafrikas (AOF), 1920 französische Kolonie, doch gelang es den Franzosen erst 1934 letzte Aufstände im Norden zu unterdrücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Mauretanien im Rahmen der französischen Entkolonialisierungspolitik Überseeprovinz und damit Mitglied der Union Française. Am 28. November (Nationalfeiertag) 1960 erhielt das Land seine Unabhängigkeit.

Am 18. Juli 2009 fanden in der vorherigen Militärdiktatur Präsidentschaftswahlen statt. Es gab neun Kandidaten, darunter auch der frühere Junta-Chef Aziz. Die Wahl wurde von 250 internationalen Beobachtern überwacht. Am 20. Juli verkündete das Innenministerium, Abdel Aziz habe 52,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können. Dieser wurde damit Wahlsieger.

Mauretanien ist eines der ärmsten Länder der Welt und leidet unter Landflucht, unzureichender Infrastruktur in den Städten, schlechten Verkehrsverhältnissen und einer unsicheren politischen Lage, die Investitionen aus dem Ausland entgegensteht. Die grundlegenden Wirtschaftszweige Mauretaniens sind die Landwirtschaft, der Fischereisektor und der Erzbergbau.

Quellen:

http://einarschlereth.blogspot.com/

http://www.mathaba.net/news/?x=629801?rss

http://de.wikipedia.org/wiki/Mauretanien

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