Der MERKEL-Sturz wird vorbereitet

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Die Abwahl von Volker Kauder als Fraktionschef der CDU und der CSU im Deutschen Bundestag war schon erstaunlich genug. Doch nach und nach kommen weitere Details ans Tageslicht, die vermuten lassen, dass es hier um mehr geht. Merkel und Seehofer hatten sich noch vor der Wahl vor die Kameras gestellt (eigentlich vor die Fraktion) und darum geworben, dass Kauder der richtige Mann sei. Dabei ahnten sie schon, dass es nicht reichen würde. Das ist seltsam…

Volles Risiko

Beide gingen mit ihrem „Statement“ volles Risiko. Sie wussten, dass der Herausforderer Brinkhoff in den internen Umfragen führte. Sie riskierten also, dass sie sich noch einmal damit blamieren würden, „Ihren“ Mann, also Kauder zu benennen, wenn der verlieren würde.

Warum taten Sie es dennoch? Die Vermutung, die in den Medien zunächst umhergeisterte: Sie wollten damit noch einen Stimmungsumschwung herbeiführen. Das ist erstaunlich. Denn kaum jemand wählt in einer solchen Situation einfach danach, ob sich eine Kanzlerin für diesen Kandidaten einsetzt oder nicht. Vielmehr steht das Ergebnis natürlich vorher schon fest. Jedenfalls bei 99 % der Menschen. Also ging das Signal nach draußen. Es lautete entweder: Seht her, wir helfen unseren Getreuen. Dies ginge an die Partei(en) und deren Funktionäre. Oder es ging an Kräfte, die wir gar nicht kennen. Um denen zu signalisieren, dass man a) entweder kämpft oder b) hier doch zu den gemeinsamen Kandidaten halte.

Jedenfalls ist das Verhalten von Merkel und Seehofer im direkten Vorfeld der Abwahl seltsam genug und lässt Zweifel übrig: War es eine Kampfansage an all jene, die nachher von Neuwahlen sprechen würden?

Es steht zu vermuten, dass beide wissen, wie sehr im Hintergrund gegen sie gearbeitet wird. Insofern meinen Kritiker, hier liege eine Kampfansage vor.

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