Der Schwarze Kanal: Sterben für Israel

Kommentar: Zu einem Kommentar zum untenstehenden Artikel fehlen einem schlicht die Worte. Die Unverschämtheiten, welche sich bestimmte “Leute” in diesem Scheinstaat anmaßen, werden begreiflicher, wenn man etwas Licht in die gefälschte Geschichte bringt. [Kommentar Ende]

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Merkels 2008 in der Knesset gesprochene Worte, die historische Verantwortung für Israel sei Teil der deutschen Staatsräson, scheinen für die Ewigkeit bestimmt.

Von Werner Pirker

Jedenfalls misst ihnen Stephan Detjen vom Deutschlandfunk am 8. Dezember eine fast schon sakrale Bedeutung bei. Ob die Kanzlerin dabei tiefen staatsphilosophischen Einsichten eines Hobbes oder Machiavelli folgte oder »einfach in die vermeintliche Unverbindlichkeit historischer Terminologien flüchten« wollte, wagt der Kommentator nicht zu beantworten.

»Sicher ist«, ist er sich indessen sicher, »dass Merkel die Biographie Adenauers sorgfältig studiert und verinnerlicht hat. Der erste Bundeskanzler hatte früh erkannt, dass die Beziehung Deutschlands zu Israel von existen­tieller Bedeutung für die junge Bundesrepublik sein würde – politisch, aber auch moralisch.« Dass es zum Teil antisemitische Vorurteile über »jüdische Rachsucht« und »jüdischen Einfluss« waren, die Adenauer die »existentielle Bedeutung« guter Beziehungen zu Israel erkennen ließen, verschweigt Detjen. Und so lässt sich unbeschwert über die tiefe innere Verbundenheit zwischen den beiden Staaten räsonieren.

»Nur in einer Beziehung zu Israel«, so Detjen, »konnte die Bundesrepublik zu einem guten Staat werden. Das unterschied sie von der DDR. Der SED-Staat ist nicht nur politisch gescheitert, sondern auch moralisch.« Zwar konnte in Westdeutschland ein Hans Globke, Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, zu einem der wichtigsten Berater des großen Israel-Freundes Adenauer aufsteigen, konnte ein früheres ­NSDAP-Mitglied Bundeskanzler und ein Marine-Scharfrichter Ministerpräsident eines Bundeslandes werden. Zwar war der BRD-Justizapparat bis zu deren Aussterben von alten Nazis durchsetzt, und auch an den Schulen wurde mit dem braunen Unrat nur zögerlich aufgeräumt. Dank seiner guten Beziehung zu Israel konnte Deutschland dennoch zu einem guten Staat werden.

»Deutschland braucht Israel als Gegenüber, um so wie in den vergangenen sechs Jahrzehnten in guter Verfassung zu sein«, meint der Herr vom Deutschlandfunk. Es ist in der Tat eine seltsame Symbiose, die sich da zwischen dem in der historischen Verantwortung für den Genozid an den Juden stehenden Staat und dem Zionismus, der sich als »Staat der Opfer« völkerrechtswidrig in Szene setzt, entstanden ist. Seine politische, finanzielle und »moralische« Unterstützung des zionistischen Projekts hat Deutschland als einen Akt tätiger Reue darzustellen versucht. Doch es sind keine reuigen Sünder, die Israels Sicherheit zur deutschen Staatsräson erhoben haben, sondern deutsche Alliierte in einer nach dem Völkermord von Auschwitz entstandenen neuen imperialistischen Konstellation, in der die USA das Kommando haben und die Israelis die aggressive Vorhut stellen. Das ist der wahre Grund für die tiefe deutsch-israelische Freundschaft, die der Deutschlandfunk-Kommentator als »konstituierendes Element deutschen Selbstverständnisses« bezeichnet.

Während Deutschland mit Israel als seinem Gegenüber wieder zu einem führenden Akteur imperialer Gewaltpolitik geworden ist, hatten die Palästinenser die Sühne für deutsche Schuld zu übernehmen. Umso leichter fiel es der zionistischen Führung, jahrzehntelang über das Fortbestehen nazistischer und antisemitischer Tendenzen hinwegzusehen – und in der Bundesrepublik einen guten und in der DDR einen schlechten Staat zu sehen.

»Das Diktum von der Staatsräson (…) ist eine unbequeme Aufforderung«, weiß Detjen, denn damit werfe die Kanzlerin »eine zentrale Frage zugespitzt« auf: »Würde Deutschland im Ernstfall Soldaten entsenden, um Existenz und Sicherheit Israels zu schützen?« Da aber Israel seine Sicherheit eng an kriegerische Aktionen knüpft, bildet Merkels Diktum den Kern einer neuen aggressiven deutschen Militärdoktrin. »Sterben für Israel?« fragt der Autor und gibt der neuen Opferbereitschaft – eher nicht im eigenen Namen – Ausdruck: »Wofür eigentlich sonst, wenn nicht für das sichere Dasein des Staates der Juden?« Ein Antisemit, der anderes behauptet. (Quelle: jW)

http://german.irib.ir/component/k2/item/214627-der-schwarze-kanal-sterben-f%C3%BCr-israel

Eustace Mullins – on the link between the Nazis and the Zionists.

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