Der Selbstmord der EU

Moldawien: Der Musterpartner driftet ab
Der Selbstmord der EU

Der Selbstmord der EU durch Wirklichkeitsverleugnung

vom Saker – Übersetzung: Dagmar Henn

Was geschehen musste, ist geschehen. Die EU, die Kette aus schwachen Gliedern, die sie ist, gab letztlich nach, und die Holländer waren die ersten, die gegen die Assoziierung mit der Ukraine stimmten. Natürlich können die Eurobürokraten jetzt irgendeinen Grund finden, die Abstimmung für ungültig zu erklären, sie können erklären, dass irgendein Gesetz verletzt wurde, sie könnten sogar einige kleinere Änderungen an der Assoziierungsvertrag aushandeln, oder sie könnten entscheiden, dass sie diese Abstimmung schlicht ignorieren. Aber nichts davon wird irgend etwas ändern: die Wahrheit ist nicht zu leugnen, dass die Ukrainer in der EU nicht willkommen sind, nicht als Assoziierte, und noch weniger als Mitglieder. Also keine EU, keine NATO, keine „europäische Zukunft“ für die Ukraine. Der ganze Heißluftballon, der die naiven und hässlichen Hoffnungen der Euromaidaner genährt hat, ist geborsten, und das euro-ukrainische Projekt ist abgestürzt und ausgebrannt wie die Hindenburg.

Dieses Unglück musste nicht geschehen, es war gänzlich menschengemacht. In einer vernünftigeren Welt hätten die EU, Russland und die Ukraine einen Handel aus drei Parteien anschließen können, welcher der Ukraine die Rolle gegeben hätte, die ihr Geografie und Geschichte vorgezeichnet haben: eine Brücke zwischen Russland und der EU zu sein. Aber die EU hat diese Möglichkeit kategorisch abgelehnt, mehrere Male, und schlicht erklärt, „die Ukraine ist ein souveräner Staat, und Russland hat in ukrainischen Angelegenheiten nicht mitzureden“. Dieses Nullsummenspiel wurde Russland gegen seinen Willen aufgezwungen, aber jetzt ist es die EU, die alles verloren hat, selbst, wenn das auch für Russland keineswegs ein Sieg ist. Es ist traurige Realität, dass alle verloren haben. Jetzt muss die EU die völlige Niederlage ihrer Ukraine-Politik akzeptieren, Russland blickt jetzt alleine auf einen sterbenden Staat gleich hinter seiner Grenze, während die Ukraine schlicht in Stücke fällt und schmerzvoll dahinscheidet. Werden die Eurobürokraten dieses Ergebnis akzeptieren?

Vermutlich nicht.

Sie werden tun, was sie immer getan haben. Sie werden lügen, verleugnen, herunterspielen und, das ist das Wichtigste, tun, als sei nichts geschehen. Sie werden sagen, 60% von 30% einer kleinen EU-Nation könne keine Entscheidungen für den ganzen Kontinent treffen. Oder sie erklären, dass sie der Ukraine an Stelle einer schlichten altmodischen „Assoziation“ etwas viel besseres bieten werden – eine „innig empfundene Freundschaft“ vielleicht. Oder „ewige Liebe“. Oder sogar eine „kontinentale Bruderschaft“. Aber das alles wird vergebens sein, denn die Leute in Europa sind die Ukronazis eindeutig leid, selbst ihre polnischen „Freunde“ überlegen jetzt, eine eigene Mauer zu bauen, um ihre „ukrainischen Freunde“ aus Polen fernzuhalten; spürt die Liebe!

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