Der Tod von Claude Covassi und seine Untersuchung über die PJAK und die UCK

Claude Covassi, Gründer der Website Mécanopolis starb im Alter von 42 Jahren.

In der Folge hatten seine Vorgesetzten von ihm verlangt, einen Bombenanschlag zu organisieren, der Hani Ramadan, dem Direktor des Islamischen Zentrums in Genf, untergeschoben worden wäre. Er hatte dagegen rebelliert und sich geweigert, eine Handlung gegen die Ehre zu begehen. Nach einer Verfolgungsjagd durch  Spanien und Ägypten erreichte er, dass die Delegation der Verwaltung der Ausschüsse des Parlaments diesen Fall untersucht. Letztlich hatten die Abgeordneten diesen Fall gütlich geschlossen, um Rechtsverfolgungen sowohl gegen ihn als auch gegen den APD zu vermeiden.

Claude Covassi arbeitete von da an für eine Sicherheitsfirma und organisierte Schulungen zum Überleben.

Seit eineinhalb Jahren benutzte er seine Ausbildung, um die Rolle der PJAK und der UCK im Drogenhandel in Europa zu untersuchen. Die PJAK ist eine kurdische Organisation, die sich vieler Terroranschläge im Iran rühmt. Er wird von den USA, Israel und Deutschland finanziert und hat einen Firmenlobbysitz in Brüssel. Die UCK ist eine kosovarische Organisation, deren Anführer Premierminister des nicht-anerkannten Staates Kosovo wurde. Er begann eine terroristische Kampagne in Serbien (1997-99), deren Unterdrückung als Rechtfertigung für die Intervention der NATO diente. Seine Kommandos wurden von deutschen Spezialeinheiten auf einer NATO-Basis in der Türkei ausgebildet.

Seit vier Monaten war Claude Covassi Gegenstand intensiven Druckes, um ihn von seinen Ermittlungen abzubringen. Am 19. November, ging die Zeitung Le Temps auf ihrer Titelseite auf ihn los, ohne einen aktuellen Grund, nur um hervorzuheben, dass Thierry Meyssan ihn im Iran eingeladen hatte (wo er seine Forschungen über die PJAK begonnen hatte).

Claude Covassi wollte die Ergebnisse seiner Untersuchung in dieser Woche veröffentlichen. Dazu hatte er eine Gelegenheit mehr. Er wurde zuhause in seinem Bett tot aufgefunden. Laut der Genfer Polizei war sein Tod einer Überdosis Kokain zuzuschreiben. Derzeit kann man nicht sagen, ob er es freiwillig oder unter Zwang eingenommen hat, noch wissen wir, ob das Medikament durch die PJAK oder die UCK transportiert wurde.

Claude Covassi war für uns ein sehr guter Freund und ein Kampfgefährte. Wir waren in regelmäßigem Kontakt mit ihm und folgten seiner Arbeit aufmerksam. Das Voltaire-Netzwerk spricht seiner Familie und seinen Freunden sein aufrichtiges Beileid aus.

http://www.voltairenet.org/article177483.html

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