Der Zypern-Coup: EU-Junta & IWF retten wieder einmal die Oligarchen


Zu den Enteignungsmaßnahmen der (vorerst nur) zypriotischen Bürger schreiben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten:

Mit der zwangsweisen Plünderung der Bank-Konten der Zyprioten hat die EU alle Prinzipien zerstört. Treu und Glauben, Rechtsstaatlichkeit, Verursacher-Prinzip und Solidarität mit den Schwachen – nichts von dem gilt mehr. Die Auswirkungen des Handstreichs von Brüssel werden gravierend sein. Sie markieren den Anfang vom Ende der Euro-Zone.

Die Entscheidung von Schäuble, Asmussen und Lagarde ist nach dem Prinzip: „Rette sich, wer kann!“ erfolgt. Dabei haben diese „Führer“, die allesamt von den Steuergeldern der Bürger leben, nicht die Völker Europas im Sinn gehabt. Sie haben an sich selbst gedacht. Es ist denkbar, die Europa seine größte Solidarität im wichtigsten Kraftakt seiner jüngeren Geschichte zeigt: in der Abschaffung der außer Kontrolle geratenen Politik- und Finanz-Elite, die aus dem „Friedensprojekt“ eine mörderische Veranstaltung gemacht haben[1]. Zitat Ende

Wer glaubt, die Entscheidung wär nicht überlegt gefallen, irrt sich mit Sicherheit; zudem wurde sie nicht von Schäuble, Lagarde und Asmussen getroffen, sondern von den Hintermännern der Finanzmafia.

Die zypriotischen Geldwäschebankster haben sich – wie ihre kriminellen Kollegen überall auf den Globus – nicht etwa verspekuliert, wie immer behauptet wird. Das “echte Geld” verschindet auf den Caymans oder den Kanalinseln, die Schrottpapiere bleiben. Der Kauf und Handel mit Derivaten ist ein eingefädeltes Spiel der gesamten Bankenmafia und der ihnen hörigen Politgangster in ihrem Krieg gegen die Menschheit, wie es der ehemalige kanadische Vizepremier und Verteidigungsminister Paul Hellyer beschreibt. Der Finanzterror steht auf einer Stufe mit den anderen Maßnahmen, wie der Verbreitung gentechnisch veränderter Nahrung, dem Ausbringen von Chemtrails, dem Raubbau an der Natur, der Vergiftung der Lebensgrundlagen, den Impfkampagnen, der Verstrahlung der Menschheit durch Mobilfunk, den Krieg gegen den Terror etc.

Zypern ist nun der Einstieg in die direkte Enteingnung aller EU-Bürger. Wie immer, statuiert man das Exempel zuerst in einem kleinen Land. Es ist bemerkenswert, dass man nicht nur die schmutzigen Geldbestände der russischen Oligarchen um 10% kürzt, sondern eben aller Bürger Zyperns. So können sich die Bürger schon mal an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und die Oligarchen ihr ergaunertes Geld zum Großteil behalten.

Der Zypern-Deal hätte für die kleinen Sparer offenbar noch viel schlimmer sein können: Obergauner Schäuble soll eine Zwangsabgabe von 40 Prozent gefordert haben…… Niemand in Europa kann sich sicher sein, dass sich die Politiker und Finanz-Jongleure nicht buchstäblich über Nacht über sein Erspartes hermachen werden. Die Euro-Rettungs-Steuer ist in Zypern mit äußerster Brutalität eingeführt worden. Schäuble, Asmussen und Lagarde haben wie Heckenschützen auf das lange Wochenende in Zypern gewartet. Süffisant lächelnd macht Schäuble auch gar kein Geheimnis daraus[2].

Die Welt schreibt in einem Artikel vom 20.01.2013:

Die zweifelhafte Rettung der Schwarzgeld-Insel

Die EU-Länder werden Zypern wohl mit Milliarden helfen. Top-Ökonomen halten das für falsch: Die Pleite der Insel sei verkraftbar. Außerdem sei sie vor allem eines: eine Geldwäscherei für die Russen.

Ein Hilfspaket für den angeschlagenen Inselstaat Zypern wird immer wahrscheinlicher – obwohl die Skepsis größer ist als bei allen bisherigen Problemfällen der Euro-Zone. Während viele Politiker sich vor allem an Zyperns Rolle als Schwarzgeld-Paradies stören, hinterfragen führende Ökonomen den Sinn einer Rettung des Landes an sich. Schließlich dürften die Folgen einer Pleite lange nicht so gravierend sein wie bei den größeren Problemländern in Südeuropa……

http://www.welt.de/wirtschaft/article112920397/Die-zweifelhafte-Rettung-der-Schwarzgeld-Insel.html

Eine Geldwäscherei für die Russen? Die Oligarchen, die Russland ausgeraubt haben, sind keine Russen! Oligarchen haben keine Nationalität. Es ist wieder einmal die zionistische Internationale Finanzmafia, die dahinter steckt.

Seltsamerweise sitzen die von den Bankstern zu Schuldenhunden gemachten ökonomischen Zwerge Europas, wie eben Griechenland und Zypern, auf riesigen Bodenschätzen. Deshalb wird die EZB (in Wahrheit die Bundesbank) auf dem Umweg über  Zypern zuerst soweit gemolken, wie es nur geht. Danach reissen sich die Konzerne die zypriotischen “Immobilien” unter den Nagel.  “Enrichissez-vous”.

Wir hatten schon vor einigen Monaten dazu einen Artikel geschrieben, der an Aktualität nicht verloren hat:

Zypern — der zweite Öl- und Gasskandal im Mittelmeer

Zypern (genauer: Süd-Zypern) benötigt EU-Rettungspaket von 16 Milliarden Euro, lesen wir in den Deutschen Mittelstandsnachrichten. Begründung für die total gehirngewaschene Leserschaft: “Weil die Wirtschaft von deutlich stärker schrumpft als angenommen.”

Welche Wirtschaft? Die paar Zementfabriken und Kartoffelfelder?

Zypern hat 766.000 Einwohner. Zum Spass mal umgerechnet: Das wäre so, wie wenn Deutschland mit seinen 82 Millionen Einwohnern eine Summe von 1712 Milliarden “benötigen” würde, weil die Wirtschaft deutlich stärker schrumpft, als angenommen.

Noch irrsinniger wird der Vergleich, wenn man sich das Bruttosozialproduktes des Zwergstaates mit 9700 qkm Fläche anschaut: Es beträgt 23 Milliarden Euro. Deutschlands Bruttosozialprodukt beträgt 3277 Milliarden Euro. Das ist ein Verhältnis von 1: 155. Wenn also die Wirtschaft von Deutschland deutlich stärker schrumpft als angenommen, bräuchte es (um mit der Logik der Zyprioten zu argumentieren) 2480 Milliarden Euro. Nur, bei wem sollte es die Gelder beantragen? Da hat es Zypern doch etwas leichter.

Die Wahrheit ist: Ganz Süd-Europa + Frankreich springen auf den Zug der Ausplünderung Deutschlands über die EZB des Goldman Sachs-Banksters Draghi auf. Es herrscht Goldgräberstimmung.

Dazu kommt, dass Zypern bereits einen russischen Kredit über 2,5 Milliarden Dollar bekommen hat und einen weiteren über 5 Milliarden in Russland beantragt hat, welcher voraussichtlich genehmigt wird. Wohin fließen diese gigantischen Summen? Dreimal dürfen Sie raten:

Auf Zypern seien große russische Öl-, Metallurgie- und sonstige Konzerne eingetragen, die einen Teil ihres Geldes in zyprischen Banken deponierten, sagte Analyst Andrej Tschernjawski. “Deshalb will Russland den Konkurs dieser Banken nach Kräften verhindern.” (http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,838849,00.html)

In die oligarchischen Koffer also. Auf Kosten der Steuerzahler. Und genauso werden die 16 Milliarden des “Rettungspaketes” verschwinden.

Da ist aber noch etwas. Zypern sitzt, wie Griechenland auch, auf riesigen Öl- und Gasfeldern:

Ein Hubschrauber landet auf der Bohrplattform im südlichen Mittelmeer, etwa auf halber Strecke zwischen den Küsten Zyperns und Israels. Hier haben Forscher 5000 Meter unter dem Meeresspiegel riesige Gasfelder entdeckt. Zypern und Israel wollen diesen Schatz heben und künftig Milliarden mit dem Gas-Export verdienen.

Andreas Mavroiannis von der zyprischen Regierung ist begeistert. Das sei ein Gewinn für die gesamte EU, sagte er: “Wenn alles gut und wie geplant läuft, verfügt die EU bald über einen neuen Energie-Korridor. Dieser Korridor hat den Vorteil, zum einen Teil sogar europäisch zu sein, weil die Energie zum Teil aus Zypern kommt und zum anderen Teil aus Israel, einem sehr vertrauenswürdigen Partner.” (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/zypern232.html)

Wie spielt das alles zusammen? Zwei hochverschuldete Wirtschaftszwerge saugen über die EZB , Target-2 und den ESM-Betrug Deutschland aus und sitzen auf gigantischen Bodenschätzen.

Lesen Sie mehr darüber:

Griechenlands Schulden und die globale Ölmafia — ein Mega-Skandal

[1] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/17/zypern-deal-das-ende-der-euro-zone-ist-gekommen/

[2] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/17/zypern-deal-das-ende-der-euro-zone-ist-gekommen/

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