Deutsche Industrie: „E-Mobilität klimaschädlichste Antriebsart“

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Der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, warnt vor den fatalen Folgen des Umstiegs auf Elektro-Mobilität. Wirtschaftsverbände hätten bislang sehr lange zu dem Kampf gegen das Auto mit Verbrennungsmotor geschwiegen. Kaum ein Vertreter der Industrie habe es bislang gewagt, öffentlich Stellung zu den Plänen zur E-Mobilität und zur Zerstörung der deutschen Auto-Industrie Stellung zu nehmen, schreibt die „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Volker Schmidt bezeichnet den deutschen Streit um Dieselgrenzwerte von Autos als „Hysterien und Angstpsychosen“. In dem Interview mit der „NOZ“ warnte er ausdrücklich vor den Folgen eines Umstiegs auf E-Autos. Es sei völlig fraglich, wie die EU ihre geplante Senkung der CO2-Grenzwerte für Autos bis 2030 erreichen wolle. Die EU versuche nun, die E-Mobilität mit der „Brechstange“ einzuführen und zwar unabhängig davon, ob E-Autos vom Verbraucher überhaupt gekauft würden, so Schmidt.

Vor allem betrüge sich die EU in Sachen CO2 selbst gigantisch, denn E-Mobilität sei derzeit die klimaschädlichste Antriebsart. Schmidt: „Doch wie sagt man so schön: Wenn alle dran glauben, ist das die schönste Form von Selbstbetrug.“ Die Produktion von E-Autos sei besonders CO2-intensiv. Allein die Herstellung der Akkus produziere bei Mittelklassefahrzeugen rund 17 Tonnen CO2. Um diese Menge zu erreichen, müsste ein Diesel- oder Benzin-Fahrzeug erst einmal 200.000 Kilometer fahren. Würde man den heutigen Strommix mit einbeziehen, der aus rund 55 Prozent fossilen Energieträgern bestehe, könnte ein Verbrenner sogar über 500.000 Kilometer fahren, um die gleiche Menge an CO2-Ausstoß zu erreichen, wie bei der Produktion eines Akkus.

Wenn die Verbraucher tatsächlich zu großen Teilen auf E-Autos umsteigen würden, würde der Stromverbrauch exorbitant ansteigen. Diesen Aspekt würde interessanterweise niemand derzeit beachten. Denn dann könne es sein, dass das Ziel von 50 Prozent erneuerbarer Energien bis 2030 gar nicht erreicht werde und stattdessen noch mehr Kohle- und importierter Atomstrom benötigt werde. Die Einführung der E-Mobilität mit der „Brechstange sei von vorne bis hinten nicht durchdacht“, so Schmidt. Besorgniserregende Zustände in Deutschland…..

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