Deutsche Leitmedien beschweren sich: Wie Pharmakonzerne Forschungsgelder durch Trump verlieren…

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Deutsche Leitmedien beschweren sich: Wie Pharmakonzerne Forschungsgelder durch Trump verlieren…

Deutsche Leitmedien beschweren sich: Wie Pharmakonzerne Forschungsgelder durch Trump verlieren…

Finanzanalysten ärgern sich in Deutschland. Die beiden großen Blätter der Magazin-Welt, der Focus wie auch der Spiegel, haben auf ihren Online-Seiten die Politik von Donald Trump angeprangert. Dieser hatte vor Tagen gefordert, die Pharma-Industrie müsse die Preise für Medikamente in den USA senken. Die Pharma-Industrie knickte tatsächlich ein, so senken etwa große Schweizer Konzerne wie Roche oder Novartis wohl die Preise in den USA. Dies entspricht auch dem, was die Leitmedien in Deutschland – wie auch Alternativmedien – seit langem fordern. Die Gewinnmargen bei Medikamenten gerade in der Intensivmedizin ist gigantisch, unter anderem sichtbar in der Chemotherapie. Nun senkt die Industrie – und die Leitmedien lassen sich vor den Karren der Pharma-Industrie spannen.

Die Forschung ist gefährdet

Sinngemäß heißt es bei den beiden Großen, die Forschungsausgaben der Industrie könnten nunmehr gefährdet sein. Dafür werden Branchen-Analysen zitiert, die den Spielraum offenbar eingeschränkt sehen. Hier hat die Privatbank M.M. Warburg sich um die Belange der Forschungsabteilungen gekümmert. Die macht sich zum Beispiel auch Sorgen – oder gibt dies jedenfalls vor – um das Wohl der Patienten. Das streichen der Forschungsausgabe wäre nicht in deren Sinne.

Erstaunlich, dass solche Meldungen weitgehend ohne Zahlenmaterial auskommen. Dass die Forschungsausgaben auch von den Einnahmen abhängen, ist eine Binsenweisheit, die ohne Zahlenwerk nicht überprüft zu werden braucht. Welche Folgewirkungen die Preissenkung in den USA hat, lässt sich jedoch tatsächlich nicht ohne weiteres ermitteln. Denn auch auf dem hoch gesicherten Pharmamarkt sind günstigere Preise durchaus ein Argument, um den Mengen-Absatz am Ende zu erhöhen. Zudem kann die Pharma-Industrie auf diese Weise einfach dazu gezwungen werden, sich bei den Forschungen um die effizienteren Probleme zu kümmern. Bislang fließen zahlreiche Mittel auch in die Erforschung besonders lukrativer Felder, die hohe Profite versprechen – eben etwa in der chemotherapeutischen Anwendung, die in zahlreichen Fällen gesundheitlich betrachtet weitgehend nutzlos sind. Vielleicht gelingt es der Trump-Administration sogar, die Pharma-Größen und deren Lobby-Arbeit in den Griff zu bekommen.

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