Deutsches Spionageschiff im Einsatz gegen Syrien

Ein Flottendienstboot der Deutschen Marine (Symbol) Foto: picture alliance

Kommentar: Über die illegalen Aktionen der Bundeswehr und des BND in Syrien hatten wir schon vor längerem berichtet. Die korrupte Scheinregierung in Berlin scheint überhaupt keine Hemmungen mehr zu kennen.

Ob Atom-U-Boote an Israel verschenken, sich am Mord iranischer Atomwissenschaftler beteiligen, Rüstungsgüter an den wahabitischen Feudal-Terrorstaaat Saudi-Arabien liefern, Deutschland durch den ESM ruinieren, Beweismittel für Kriegsverbrechen in Afghanistan unterdrücken, für die Balkanisierer in London spionieren oder eben mal ein Trainingslager für die Mordbanden der NATO einrichtenWennn man schon illegal regiert, dann richtig illegal. Oder frei nach Wilhelm Busch “Ist der Ruf erst ruiniert, regiert es sich völlig ungeniert.” [Kommentar Ende]

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Ein Aufklärungsschiff der deutschen Marine mit Spionagetechnik des Bundesnachrichtendienstes (BND) an Bord kreuzt vor der syrischen Küste, teilt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag unter Berufung auf die deutsche Zeitung „Bild am Sonntag“ mit.

„Deutschland spielt im Syrien-Konflikt eine weitaus größere Rolle als bislang bekannt“, schreibt die „Bild am Sonntag“.

Dank des vor der syrischen Küste kreuzenden Marineschiffs lassen sich Truppenbewegungen bis zu 600 Kilometer tief in Syrien beobachten. Das Flottendienstboot der deutschen Marine leitet Informationen über die Operationen der Assad-Armee an die US-und britischen Geheimdienste weiter. Danach würden die Erkenntnisse der syrischen Befreiungsarmee zur Verfügung gestellt, so die „Bild am Sonntag“.

Darüber hinaus sollen BND-Agenten im Nato-Stützpunkt in Adana (Türkei) Telefonate und den Funkverkehr aus Syrien abhören. Zudem halten die BND-Agenten Kontakt zu Informanten aus dem Umfeld des Assad-Regimes.

„Kein westlicher Geheimdienst hat so gute Quellen in Syrien wie der BND“, sagte ein US-Geheimdienstler. Die Bundesregierung misst der Rolle des Nachrichtendienstes bei der Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Kollegen große Bedeutung bei.

BND-Chef Gerhard Schindler hat vor einigen Tagen in einem Interview betont, dass die Endphase des Assad-Regimes begonnen habe.

„Wir können stolz darauf sein, welchen wichtigen Beitrag wir zum Sturz des Assad-Regimes leisten“, sagte ein BND-Mann.

Deutschlands Einmischung in den Syrien-Konflikt sieht wie eine Entschuldigungsgeste nach dem Fall Libyen aus. Berlin hatte sich damals geweigert, an der Militäroperation in Libyen zu beteiligen, was von den USA und anderen Teilnehmern des Einsatzes kritisiert worden war.

http://de.rian.ru/security_and_military/20120820/264222745.html

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