Deutschland 2018: Kindliche Sexualität im Kindergarten fördern – in Rheinland-Pfalz

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Deutschland 2018: Kindliche Sexualität im Kindergarten fördern – in Rheinland-Pfalz

Der Kindergarten als Lernort. Der Traum wird in Rheinland-Pfalz jetzt auf einen ganz besonderen Aspekt ausgedehnt. So meldet die allgemeine-zeitung.de, dass ein Kindergarten, die Kita Neustadtzentrum, Doktorspiele im eigenen Haus ausdrücklich nicht verbietet. Die Leitung lässt wissen, die Kinder würden dort „Raum zum Rückzug“ erhalten. Sie sollten „gesund aufwachsen“ und zum Erwachsenen werden, der im Leben zurechtkomme. Dazu, so weiß die Leitung, gehöre auch die Sexualität.

Andere Form der Sexualität

Die Pädagogen der „Fachberatung“ aus der Abteilung „Kindertagesstätten“ in Mainz weiß zu berichten, wir Erwachsene würden mit der Sexualität etwas anderes verbinden als etwa Kinder. Diese hätten nichts „Geplantes“, die Sexualität oder das Kennenlernen entstehe beim „Spiel, etwa, wenn Mutter-Vater-Kind gespielt“ würde. Eltern könnten dann durchaus einmal Angst haben. Doch die Eltern sollten sich nicht fürchten – sie jedenfalls versucht nach den Angaben im Bericht, die Eltern für dieses Thema „zu sensibilisieren“.

Die Sexualität beginne zudem schon deutlich vor der Pubertät, und die Einrichtung(en) hilft oder helfen nach eigenem Selbstverständnis, selbstbewusst damit umzugehen und sich ggf. auch die Hilfe zu organisieren, die ein Kind benötige. Das Selbstbewusstsein führe auch dazu, dass Kinder bestimmte Übergriffe ablehnen könnten – selbst wenn es nur der Kuss der Großmutter sei.

Insgesamt orientieren sich die ausgegebenen Leitlinien diesem Bericht und den eigenen Angaben zufolge daran, was schon Sigmund Freud festgestellt hatte. Unter anderem unterschied der Begründer der modernen Psychoanalyse frühkindliche Phasen wie etwa orale oder anale Phasen, in denen Kinder sich körper- und lustbetont beschäftigen würden.

Allerdings wirft dieser Umgang Fragen auf: Dass Einrichtungen der ohne Zweifel vorhandenen Neugierde derart viel Raum verschaffen, den auch Dritte wie etwa die Pädagogen selbst regelrecht beobachten können, gilt nicht als unumstritten. Die Umfangsformen in Rheinland-Pfalz jedenfalls scheinen bislang reichlich experimentell zu sein. Zudem bleiben erhebliche Zweifel, ob die deutlich zurückhaltenderen Kulturen wie etwa die oft islamisch orientierten Zuwanderer sich nicht zwangsbeglückt fühlen – wie es die deutsche Volkserziehung schon so lange vorführt.

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