Deutschland auf dem Weg zum Gold- und Bargeldverbot

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Bargeld bedeutet das letzte Stückchen Freiheit, das wir haben, die letzte Nische, in der wir nicht überwacht werden können. Doch genau diese soll auch abgeschafft werden. Wie die Bundesregierung ankündigte, soll Gold nur noch bis 2.000 Euro anonym gekauft werden können. Wie beim Bargeld will die Bundesregierung jetzt auch beim Gold anonyme Käufe massiv einschränken. Offiziell will die Bundesregierung mit den Maßnahmen gegen Geldwäsche kämpfen. Fakt ist: Die Gold- und Bargeldeinschränkung ist ein weiterer Angriff auf die Freiheit der Bürger.

Ab 2020 sollen Edelmetallhändler bereits bei einem Betrag über 2.000 Euro die Personalien des Käufers kontrollieren und eine Risikoanalyse durchführen. Bis dahin gilt noch die Obergrenze für anonyme Goldkäufe von 10.000 Euro – also nur noch wenige Monate. Die Edelmetallhändler sind zudem verpflichtet bei dem Käufer zu prüfen, ob es Hinweise auf einen kriminellen Hintergrund gibt. Auch von Personen oder Unternehmen aus „Hochrisikoländern“ sollen die Geschäftsbeziehungen durchleuchtet werden.

Ist ein Käufer verdächtig, muss der Händler den potenziellen Kunden an die Behörden melden. Versäumt dies der Händler, drohen ihm empfindliche Geldstrafen. Edelmetallhändler werden so dazu verdonnert, sich als Helfershelfer für die Bundesregierung betätigen zu müssen. Erst im Juni 2017 ist die Grenze für anonyme Goldkäufe von 15.000 auf 10.000 Euro gesenkt worden. Nur knapp zwei Jahre später folgt der nächste Schritt auf dem Weg zur Abschaffung des Bargelds und des Goldkaufs.

Viele Marktbeobachter verstehen die Gesetzesinitiative als Angriff auf die persönliche Freiheit der Bürger und sind alarmiert. Kurz nach Bekanntwerden der Gesetzesinitiative über die Pläne des Bundesfinanzministeriums war eine deutlich gestiegene Nachfrage im Tafelgeschäft zu beobachten.

Sollte das Gesetz durchgesetzt werden, wovon auszugehen ist, dürften viele Edelmetallkäufer dieses Jahr noch aktiv werden, um ihre Edelmetallbestände auszubauen. Denn das Tafelgeschäft gehört zu den beliebtesten Dienstleistungen der Edelmetallhändler. Denn aktuell ist der anonyme Goldkauf (Tafelgeschäft) via Bargeld noch bis zur Obergrenze von 9.999,99 Euro möglich. Der Käufer erhält zwar eine Kaufbestätigung, allerdings ohne Namen. Viele Kunden wollen verständlicherweise ihr Vermögen anonym, also ohne die Überwachung des Staates mit Gold und Silber absichern. Das wiederum ist der Bundesregierung ein Dorn im Auge – daher die neue Gesetzesinitiative.

Wehren Sie sich gegen diese Verbote. Wir zeigen, wie dies funktioniert. 

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