Deutschland bewaffnet sich – wenn es nach DIESER Waffenlobby geht

Deutschland bewaffnet sich – wenn es nach DIESER Waffenlobby geht

In den USA ist das Waffenrecht weit liberaler als bei uns. Auch wenn es in Deutschland umstritten ist, wird die Waffenlobby aktiver: Sollen US-Verhältnisse entstehen? Soll das Waffenrecht in Deutschland liberalisiert werden?

German Rifle Association: Waffenrecht im Grundgesetz
Jedenfalls hat sich nun der „Focus“ über die Vereinigung „German Rifle Association“ ausgelassen. Die hat sich den Namen offenbar wegen des vermuteten Gleichklangs zur US-Organisation „National Rifle Association“ gegeben. Es geht wie in den USA um ein liberales Waffenrecht.
Zum Hintergrund: In den USA ist die liberale Vorstellung des selbstbestimmten Menschen nicht nur auf das Waffenrecht beschränkt. Die Gründungsgeschichte der USA ist ein Ursprung für die Vorstellung, jeder sei seines Glückes Schmied und müsse gleichzeitig darin bestärkt werden, die eigenen Fähigkeiten auch zu nutzen. Das Waffenrecht verkörpert diese Idee, insofern es dort lediglich um den Schutz des eigenen Vermögens und Lebens ginge.

Ähnlich fremd ist uns das Gesundheitswesen. Die eigene Vorsorge wird hochgeschrieben und hochgehalten, Verbänden und „Kassen“ wird misstraut, sofern sie staatlich organisiert sind. Jedenfalls ist ein großer Anteil von US-Amerikanern der Meinung, der Staat solle lediglich wenige Rahmenbedingungen regeln: Die Grenzen sichern, die eigenen Interessen im Ausland (bei Bedarf) sichern (womit im übrigen auch die relativ aggressive Außenpolitik im Grunde von zahlreichen Anhängern des „America first“ abgelehnt wird) und sich ansonsten aus dem Leben seiner Bürger heraushalten.
In den USA vertritt die Waffenrechtslobbygruppe die Freiheit relativ vehement. Annähernd 55 Millionen Dollar sollen für die Wahlen 2016 an die Politik gespendet worden sein, davon floss der größte Anteil an Donald Trump.

In Deutschland wiederum gibt es den Einfluss auf die Politik in dieser Form nicht. Hier geht es nach Angaben von Beobachtern in erster Linie über die Schützenvereine, die ein Waffenbewusstsein verankern könnte. Die Waffenlobby in Deutschland lassen sich indes nicht durch die zahlreichen Amokläufe abschrecken – hier wird der Waffenbesitz als „Schutz“ verstanden vor den Amokläufen.
Ob die Waffenlobby in Deutschland erfolgreich sein wird? Angesichts der fehlenden liberalen Kultur eher nicht. Was meinen Sie?



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2 Kommentare

  1. Kohl und Konsorten haben das schröckliche Wort “Waffen” doch einfach durch “Maschinenbauprodukte” ersetzt – schon konnte man den NVA-Kram problemlos verklingeln. Auch die “alten” Versandhauskataloge hatten da diverse “Bausätze”….
    Nun ist aber DIESES Problem importiert wurden.
    Exklusiv: Schussabgaben bei Hochzeitskonvoi am Bonner Bertha-von-Suttner-Platz am 22.10.17 + O-Ton (ab min.7)
    (https://youtu.be/TxO7hgIYHIg?t=414)
    Bei anderen, ähnlich dominanzerheischenden Vorkommnissen, wird dann eben mal von “mentalitätsbedingten Freudenschüssen” gesprochen.
    In Anbetracht der dadurch zur Schau gestellten “gepamperten Narrenfreiheit” für importierte heilige Kühe ist es müßig, überhaupt noch von irgendwelchen “Gesetzen” zu sprechen.
    In einer gesunden Gesellschaft kann es für geistig gesunde Mitglieder selbiger wie früher mit dem Führerschein laufen:
    – Feststellung der geistigen Reife
    (nicht die Komplexe mit der Knarre kompensieren wie heutzuttage die Gockel beim “Autorennen”).
    – Kenntnisse, Fertigkeiten und Sachkunde nachweisen.
    Schon das Wissen um die Möglichkeit einer effektiven Abwehr würde Gewaltdelikte einschränken, allerdings wären die auch bedeutend seltener in einer gesunden Gesellschaft ohne importiertes Intensivtäterrohmaterial und Selfi-mentalität

    Hier wird aufgezeigt dass selbst der Personenbeförderungsschein für heilige Kühe noch anders definiert wird
    Mohammad, der Busfahrer aus Winsen
    https://www.journalistenwatch.com/2018/02/16/mohammad-der-busfahrer-aus-winsen/

    PS: betrifft Editor:
    Könnte man die Schriftgröße im Editor nicht um paar Pünktchen erhöhen?
    Proportionalschrift muß ja vielleicht nicht unbedingt sein…. :-)

  2. Solange die Bundesrepublik in der jetzigen Form existiert, werden die normalen Durchschnittsbürger wehr- und waffenlos bleiben. Politiker, Funktionäre und vor allem ängstliche Mitmenschen könnten sonst nicht mehr ruhig schlafen und die Polizisten müssten ständig Angst vor ihren “Schützlingen” haben.
    Auch die Amis würden ihr Waffenrecht heute nicht mehr durchgesetzt bekommen, wenn es nicht schon da wäre.

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