Die “Allianz der Freunde Libyens” und ein neuer NATO-Militärflughafen

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Nachdem die NATO den Auftrag zum Völkermord an Libyen wegen dem Veto von Russland und China im UN-Sicherheitsrat offiziell nicht mehr weiterführen darf, andererseits das Terror- und Mörderregime in Bengasi ohne die Bomber, Helikopter und Mordtruppen der NATO auf verlorenen Posten stünde, hat sich die Allianz der “Freunde Libyens” in Doha gebildet. Mit dabei sind die Vasallen der Londoner City, nämlich Katar, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate, das perfide Albion (Großbritannien), Tunesien, Ägypten, Griechenland, die USA, die NATO, Malta, die Türkei , Morokko, Italien, Kanada, Frankreich und der Libysche Verbrecherrat. Wer solche Freunde hat, braucht wahrlich keine Feinde mehr.

Die Freunde Libyens wollen es sich zur uneigennützigen Aufgabe machen, die Proliferation von “Massenvernichtungswaffen” (aus ihrer eigenen Produktion) zu verhindern, die Infrastruktur der Ölindustrie(!) zu schützen und Waffen von den Rebellen (das sind jetzt die Gaddafi-Anhänger) “einzusammeln”. Im Klartext, es kommen weitere Truppen ins Land und die Bombardierungen gegen die libysche Bevölkerung gehen weiter.

Es kommt sicher nicht zur  Überraschung aller, dass man  einen NATO-Luftwaffenstützpunkt errichtet. Vor dort aus kann AFRICOM und die NATO weitere Länder auf dem afrikanischen Kontinent terrorisieren und für die Londoner City ausplündern. Auch Israel wird nicht zu kurz kommen und “verhandelt” schon mal über “Entschädigungszahlungen” für libysche Juden. Heißt das nicht “Wiedergutmachung”? Wer verhandelt für die 60.000 dahingemordeten Libyer und die unzähligen verstümmelten Menschen über Entschädigungen?

Zur Zeit bricht in Libyen ein Goldrausch aus. Die Aasgeier der Bomberländer wollen teilhaben am den riesigen Gewinnen, welche beim Wiederaufbau der total zerstörten Infrastruktur winken. Denn für was hat man die schließlich zerbombt? Finanziert wird das sicherlich nicht von den 200 Milliarden Dollar, welche Libyen in der Welt angelegt hat und die dem libyschen Volk gehören. Es wird ablaufen, wie schon in Ägypten und Tunesien. Wo sind die 70 Milliarden Mubaraks verschwunden? Und die Milliarden, die angeblich der tunesische Präsident beiseite geschafft hat?

“Die arabischen Reformstaaten können auf Milliardenhilfen beim demokratischen Wandel in ihren Ländern bauen: Die Weltbank und mehrere internationale Geberländer wollen die politischen Reformen in Ägypten, Tunesien, Marokko und Jordanien im Zeitraum 2011 bis 2013 mit insgesamt 38 Milliarden Dollar unterstützen. Das ist das Ergebnis von Beratungen der Finanzminister der acht wichtigsten Industriestaaten und internationaler Finanzorganisationen an diesem Samstag in Marseille,” schreibt die Süddeutsche Zeitung am 10. September 2011. “Die Finanzierung läuft  zum Großteil über Kredite…. und diese werden zur Hälfte von den G8 und den arabischen Staaten und zur Hälfte von verschiedenen Kreditgebern und den Entwicklungsbanken vergeben,” schreibt die Financial Post am 10. September 2011.

Genauso wird es mit Libyen laufen, denn das “eingefrorene” Geld der Libyer wird man in London schon verplant haben.

IRIB vom Samstag, 29. Oktober 2011 :

Gleichzeitig mit den Anstrengungen von Paris, Washington und London um einen Anteil am libyschen Öl ist der Auftrag der USA und Frankreichs bezüglich der Gebietserkundung in Libyen mit dem Ziel der Errichtung eines Luftwaffenstützpunktes abgeschlossen worden.Dieser Stützpunkt soll als NATO-Stützpunkt errichtet werden, damit Libyen nach dem Südsudan als zweiter Gastgeber eines solchen Stützpunktes in dieser Region in Afrika fungieren kann.

Wie al-Manar Palästina berichtete, finden ausgeweitete geheime Verhandlungen mit westlichen Vermittlern statt um mit den neuen libyschen Verantwortungsträgern und Tel Aviv ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit aufzuschlagen. Israel ist ebenso darum bemüht eine Botschaft in der libyschen Hauptstadt zu eröffnen. Auch haben verschiedene jüdische Gesellschaften in den letzten Tagen bezüglich finanzieller Transakationen in Libyen mit einigen Persönlichkeiten des nationalen Übergangsrates verhandelt und auch über Entschädigungszahlungen an die libyschen Juden Gespräche geführt.

RIA Novosti vom 28. Oktober 2011.

Die vor kurzem in Katar gegründete militärische Allianz der “Freunde Libyens” soll die NATO beim Schutz der Grenzen und der Gewährleistung der Sicherheit des Landes gewissermaßen ersetzen.

Diese Meinung äußerte die Leiterin des juristischen Departements des nationalen Übergangsrates Libyens, Salwa ad-Dagimi, am Freitag nach Angaben des Fernsehsenders Al Dschasira. “Die Entscheidung, die NATO-Operation in Libyen zum 31. Oktober zu beenden, war für die neue libysche Führung eine Überraschung, denn der Übergangsrat hatte mehrmals um eine Verlängerung der Mission ersucht”, sagte sie.

Die Allianz der “Freunde Libyens” wurde am vergangenen Mittwoch in Doha ins Leben gerufen. Dazu gehören Vertreter von 13 Ländern, darunter die USA, Frankreich und Großbritannien. Die Allianz wird von Katar geführt.

Quellen:

http://de.rian.ru/security_and_military/20111028/261190581.html

http://www.qnaol.net/QNAEn/News_bulletin/News/Pages/11-10-26-2047_540_0071.aspx

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/132345-frankreich-und-usa-wollen-st%C3%BCtzpunkte-in-libyen-bauen



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