Die angebliche Schneekatastrophe der vergangenen Woche: Wie auch hier die Dummheit regiert….

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Die Schneekatastrophe hat Deutschland und die südlichen Nachbarn fest im Griff, wenn man den Nachrichten glauben darf. Eine Katastrophe, die allerdings keine ist, wie Kritiker meinen. Wir haben in diesem Jahr einen erstens ungewöhnlichen Schneefall erlebt und zweitens ansonsten kaum neue Probleme. Einige Kommentatoren sprechen bereits davon, dass auch daran der Klimawandel schuld wäre. Aha.

Die Schneemassen haben das Leben nicht lahmgelegt

Die Bilder, täglich in den Nachrichten, sind eindeutig: Bestimmte Dörfer oder Ortsteile sind eingeschneit. Lawinen gehen teils unkontrolliert, teils durch Sprengungen, ab. Und Fahrzeuge können nicht fahren – weil die Staus extrem lang sind und auch sehr langsam weiterfahren. All diese Beobachtungen stimmen.

Und doch: wer genau hinsieht, sieht – Normalität.

Mauern und Terrassen säumen die Berge…

… im Süden nichtzufällig. Wer sich im Sommer, wenn diese Hindernisse noch zu sehen sind, umsieht, wird Mauern und Terrassen sehen. Welche Funktion haben solche Blockaden? Es geht darum, Lawinen zu vermeiden. Solche Terrassen brechen ganze Schneemassen von vornherein. Mauern lenken die Schneemassen um bzw. brechen die Massen ebenso. Das Ganze dient dem Lawinenschutz. Und somit liegt nahe, dass die Menschen seit vielen Generationen genau die Lawinen, die wir teils heute sehen, gefürchtet haben. Sie kannten die Schneemassen. Die heutigen Bilder sind nicht neu, sondern gehören zum Winter in den Alpen.

Nicht immer und auch nicht stets so intensiv. Aber die Schneemassen sind über einen langen Zeitraum hinweg zumindest nicht ungewöhnlich. Auch Todesfälle in Lawinen, heute hysterisch in den Medien vorgestellt, gab es schon immer. Wie die Gefahren. Die „Süddeutsche Zeitung“ erinnert in diesen Tagen daran, dass die „Unesco“ die Erfahrung im Lawinenschutz in der Schweiz und in Österreich sogar zum „immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ erklärte.

Der Schutz vor Lawinen sei „überlebenswichtig“ und „seit jeher handfester Bestandteil der kulturellen Identität“. So sehen es die Schweizer selbst. Und zwar weit vor der aktuellen „Katastrophe“, die ein Bild vermittelte, als stünde die Welt vor dem neuartigen Untergang. Schweizer und Österreicher haben sogar eine „renommierte Forschung“ dazu entwickelt, die wiederum nur auf Erfahrungen basieren kann.

„Wir“ sollten lediglich auf den präparierten Pisten bleiben und Lawinen-Warnungen glauben. Und auf den Autobahnen mit Decken präpariert in die Staus fahren. Alles wie immer. Die Panik ist nicht angemessen.



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