Die BAHN kommt – oder auch nicht: Eine brisante Statistik

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Wer sich die Politik der Bundesregierung zur Entwicklung der Deutschen Bank betrachtet oder die Unternehmensleistung selbst, wird sich fragen müssen, wie die Umstellung im Fernverkehr – und besonders im Nahverkehr – funktionieren soll. Die Bahn kommt, hieß es früher. Ein Beitrag in „Kontext: Wochenzeitung“ hat die Fahrtzeiten verschiedener Strecken aufgezeichnet. Eine Statistik, die es in sich hat.

Kein Fortschritt – oder kaum ein Fortschritt

Die Deutsche Bahn hat über die Jahrzehnte die Strecken auf dem Land gekürzt oder gleich ganz abgebaut. Sie hat große und kleine Trassen für den Fernverkehr aufgebaut, die Bahnhöfe zu glänzenden Handelsorten aufgebaut, alte Bahnhöfe verfallen lassen und neue und neuste Züge angeschafft. Ist sie heute besser und schneller als früher? Subjektiv dürften die meisten von uns annehmen, dem sei so. Die Bahn ist zumindest im Fernverkehr, wenn man denn an einem der wenigen Haltepunkt zusteigen darf, relativ schnell.

Allerdings zitiert der Bericht einen Bahn-Kunden namens Andreas Kleber, der sich als Statistiker über Fahrpläne und Kursbücher (sowie als Sternekoch) einen Namen gemacht hat. Der wiederum listet horrende Zahlen auf.

Wer im Jahr 2007 von Hamburg nach Berlin fuhr, konnte mit der Bahn die Hauptstadt 12 Minuten schneller(!) erreichen als heute, wo alles ausgebaut ist. Wer 2007 von Frankfurt aus nach Berlin startete, war sogar rund 30 Minuten schneller in Berlin als aktuell (ohne Berücksichtigung von Verspätungen). Sie Strecke von Hamburg nach Freiburg schafft die Bahn heute mit einer Verspätung von 19 Minuten gegenüber der Fahrtzeit vor 25 Jahren. Die Strecke von Stuttgart nach München verschlang im Jahr 1995 16 Minuten weniger(!) Zeit als heute.

Von Köln nach Hamburg sollten Fahrgäste heute 37 Minuten mehr Fahrtzeit kalkulieren als etwa 1989. Und zum krönenden Abschluss: 1901 benötigten Fahrgäste vom Heimatdorf des Autors nach Ulm 72 Minuten. Wer dieselbe Strecke heute fährt, benötigt laut Fahrplan eine Stunde. Die Deutsche Bahn vor dem ersten Weltkrieg war annähernd ebenso schnell wie sie es heute ist. Mehr über die Leistungen der Regierung und des Verkehrsministers Scheuer lesen Sie hier.

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