Die City (of London) ist eine riesige Kloake – The Independent

Kommentar: Offensichtlich rührt sich was im weltweiten Bankensystem. Nachdem die FDIC die gr0ßen US-Banken aufgefordert hat, zum 01. Juli 2012 Pläne vorzulegen, wie im Falle des Konkurses dieser Finanzgiganten der Schaden für die Staaten minimal gehalten werden kann, erscheint nun untenstehender Artikel des Independent. Das ist mit Sicherheit keine Zufall.

Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) ist ein durch den Glass-Steagall Act von 1933 ins Leben gerufener Einlagensicherungsfonds der Vereinigten Staaten.

Die größten US-Banken JP Morgan, Citigroup, Goldman Sachs Group, Morgan Stanley und Bank of America bereiten Pläne für eine schnelle Liquidation für den Notfall vor, ohne der Wirtschaft des Landes zu schaden.

Die Finanzschwergewichte müssen der  FDIC (Federal Deposit Insurance Corp) und der Federal Reserve bis zum 1. Juli ihre Pläne vorlegen.  Auch einige europäische Finanzinstitute wie die kriminelle Deutsche Bank, Barclays, Credit Suisse und UBS bereiten Notfallpläne bis zu diesem Stichtag vor. Insgesamt sollen etwa 124 Banken der FDIC ihre Pläne bis Ende 2013 vorlegen.

Diese Pläne, bekannt als “Living wills”, sind vorbereitet bzw. entworfen gemäß den Bestimmungen des Dodd-Frank Act, um die Praxis der Rettung der Großbanken (Bailout) durch die Regierung zu beenden!

Dienen diese Maßnahmen dazu, eine neues Finanzsystem einzuführen?

Lyndon LaRouche spricht immer von der Pleite des “angloamerikanischen Finanzsystems”. Aber ist das tatsächlich der Fall?

Wie kann ein Finanzsystem, das eben den größten Raub der Geschichte hinter sich gebracht hat, pleite sein? Die City of London steht nach den Worten des deutschen Journalisten ­Werner Rügemer «in osmotischer Beziehung zum weltweit größten Kranz von ­Fi­nanzoasen». Hierunter fallen die englischen Kronbesitzungen Guernsey, ­Jersey, die Isle of Man, aber auch Gibral­tar, die Caymaninseln, die Virgin Islands und die Bermudas. Diese Pira­teninseln sind wirtschaftlich und steuerrechtlich selbständig, dort gelten also keine britischen Gesetze und auch kei­ne EU-Verordnungen; aber de facto ­sei­en diese Finanzoasen, wie es Rügemer ausdrückte, «ein ausgelagerter Arm der City of London», die das «konzep­tionelle Zentrum der neoliberal globa­lisierten Welt» darstelle. Dort lagern nun die “echten” Vermögenswerte auf ihren Einsatz, während sich die künstlich verschuldeten Staaten dieser Welt in einer unaufhörlichen und immer schlimmer werdenden Zinsknechtschaft befinden.

Die Lösung wäre ganz einfach. Die Enteignung der “ausgelagerten” bzw. zusammengestohlenen Werte in den Steueroasen und die Abschaffung dieser Konstrukte. Haben Sie jemals von solch einen Vorschlag gehört? Die gewagtesten Vorschläge fordern allenfalls eine Annullierung der Schulden, aber nicht die Konfiskation der gestohlenen Vermögenswerte.

Nach dem ganzen Schlamassel wird man ein neues System eingeführt. Und zwar von denselben Bankstern, welche den Raubzug durchgeführt haben. Sie werden vesuchen, das dies als “Befreiung” zu verkaufen, als  Befreiung von der verhassten FED. Aber was ist eine Federal Reserve gegen ihr globales Gegenstück, dem Internationalen Währungsfonds? Die paar Bauern, die man dabei opfern muss, sind ihnen keinen Pifferling wert.

[Kommentar Ende]


Cable: The City is a massive cesspit

Letzte Nacht befand sich die Regierung unter dem zunehmenden Druck, eine öffentliche Untersuchung über das Verhalten der britischen Banker zu starten. Wirtschaftsminister Vince Cable bezeichnete den Bankensektor als “riesige Kloake, die gereinigt werden müsse”.

Sogar Wirtschaftsführer griffen die City of London an und verlangten eine Säuberung an der Spitze der britischen Banken und einige Investoren bei Barclays forderten ein Auswechseln des Managements, nachdem die Bank nun eine Strafe von 290 Millionen Pfund zahlen muss, weil sie versucht hatte, den LIBOR zu manipulieren.

Der Gouverneur der Bank of England, Sir Mervyn King, ritt eine scharfe Attacke gegen die Bankenindustrie und verlangte eine “wahrhaftige Änderung in der Geschäftskultur”.

Bob Diamond, der Chef von Barclays, könnte nun schon am nächsten Donnerstag  vor das Parlament zitiert werden, um darüber Auskunft zu geben, seit wann er von dieser Praxis wußte. Quellen aus dem Aufsichts-Komitee des Schatzamtes sagen, dass der Vorstandsvorsitzende Marcus Agius ebenso vor das Parlament zitiert würde, “wenn es denn noch in seinem Job sei”.

Labour-Führer Ed Miliband forderte eine gerichtliche Untersuchung für die Bankenindustrie und beschrieb das Problem als “weit jenseits individueller Peronen”. Er griff sich ebenfalls Bob Diamond heraus und forderte seinen Rücktritt: “Ich denke, es ist zeimlich klar, dass sich bei Barclays etwas ändern muss. Es ist schwer vorstellbar, dass dies unter Bob Diamond vor sich gehen kann.”

Simon Walker, der Chef des Institute of Directors, meinte, nach der Skandalwelle es sei höchste Zeit für eine Säuberung unter den Top-Bankern…….

http://www.independent.co.uk/news/business/news/cable-the-city-is-a-massive-cesspit-7900034.html

Financial analyst Joachim Martillo says jews behind financial collapse

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen