Die Fachkraftschwemme: Das „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ kommt ….

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Bislang haben wir alle noch nicht allzuviel vom „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ gehört oder gelesen. So jedenfalls nimmt die Redaktion an. Denn das Wort selbst will niemandem über die Lippen kommen. Nur bei „Anne Will“ ist das drängende Problem der fehlenden Fachkräfte kürzlich diskutiert worden. Wir dokumentieren die Meinungen.

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Seit vielen Jahren diskutiert Deutschland über ein „Einwanderungsgesetz“, das es in dieser – gewünschten – Form noch nicht gibt. Die Regierung von Gerhard Schröder hat versucht, über „blaue Karten“ Fachkräfte für das Land zu gewinnen. Der Erfolg war ausgesprochen überschaubar – kaum ein exzellenter Arbeitnehmer fand den Weg ins Land. Die Schröder-Offensive ist nun auch schon mehr als 13 Jahre – die Amtszeit von Frau Merkel – her. So beginnt die Republik, erneut zu diskutieren.

Hintergrund der aktuellen Diskussion ist die neue Debatte um den sogenannten „Spurwechsel“ im Asylbewerbungsverfahren. Die Regierung hat erkannt, dass unter hunderttausenden von Asylsuchenden durchaus viele Fachkräfte sein könnten, die im Lande gebraucht würden. Der „Spurwechsel“, der durch die Medien geistert und wahrscheinlich den herrschenden Politikern selbst nicht ganz eindeutig geklärt ist, soll in etwa dafür sorgen, dass aus einem Asylantrag auch ein Antrag auf Einwanderung werden könne – bei entsprechender Qualifikation.

Nachrichtlicher Einschub der Redaktion: Bislang ist nicht zu erkennen, wie die Qualifikation bei weltweit unterschiedlichen Ausbildungsformen und – standards gemessen werden soll. Bisher wird in der Regel weltweit sogar darum gestritten, welche Dr.-Titel gegenseitig anerkannt werden und als solche geführt werden dürfen. „Bachelor“-Abschlüsse sind mühsam zusammengezimmert worden und werden auf Basis einer „Bologna“-Vereinbarung zumindest in der EU anerkannt. Wie wird es dann erst bei den Handwerksberufen sein?

Die FDP will nach den Eindrücken dieser Sendung dennoch nicht aufgeben. Sie sieht das Land im „Wettbewerb um die größten Talente“. Noch immer. Das hatten wir schon, unter Schröder. Den Wettbewerb haben wir schon einmal mit einer klatschenden Pleite verloren. So wie die Fussball-WM in Russland. Sozusagen als Tabellenletzter. Am Ende ist Deutschland mit seiner ausufernden Bürokratie wohl doch kein Traumland für die Bildungselite der Welt.

Aber: Das „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ wird in Deutschland Geschichte schreiben. Dessen sind wir uns sicher.

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