Die „fetten Jahre“ nicht genutzt: Das Schweizer Urteil über die MERKEL-SPD-Jahre

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Deutschland geht es gut, lässt die Kanzlerin ihr Publikum jederzeit und überall wissen. Hier lebe sie gerne. Dies wird sich in den kommenden Jahren ändern, meinen zahlreiche Ökonomen. Wenn die Rezession kommt. Denn Deutschland hat es in den vergangenen Jahren nur durch glückliche Umstände zu „viel Geld“ gebracht. Das Geld ist verbraten worden. Die Standortqualität – für Bürger und für Unternehmen – ist vergleichsweise schlecht behandelt worden, so sinngemäß die „Neue Zürcher Zeitung“.

Deutschland profitiert von niedrigen Zinsen

Erneut sind es die niedrigen Zinsen, auf die uns erst eine ausländische Redaktion aufmerksam machen muss. Wie an dieser Stelle einige Male berichtet, sparte Deutschland in den vergangenen 10 Jahren etwa 370 Milliarden Euro an Zinsbelastung ein. Geld, das bei normalen Zinsen wegen der hohen Verschuldung des Landes – alte Schulden werden stets durch neue Schulden abgelöst – hätte fließen müssen. Grob gerechnet also 37 Milliarden Euro pro Jahr. Statt zukunftsorientiert zu investieren, wo investiert werden muss, schraubte die Politik öffentlichkeitswirksam die Neuverschuldung nach unten. Bis auf die Schwarze Null.

Unternehmen würden günstige Zinsen, die noch dazu selbst herbeigeführt worden sind, nutzen, um zu investieren, wenn die Infrastruktur nicht funktioniert. Die Merkel-Regierung nicht. Die Immobilienwirtschaft wundert sich, wie wenig der Staat investiert hat. Sie verdient an der fehlenden Konkurrenz durch Neubauten. Stattdessen denkt die Politik in Berlin jetzt über Enteignungen nach.

Die Verkehrs“kunden“ in Deutschland wundern sich über die Politik der Bahn. Noch immer sind nur etwa 75 % aller Langstreckenzüge im weiteren Sinne pünktlich. Noch immer sind Schulen marode. Straßen sind marode, wohin das Auge blickt. Die Funknetze in Deutschland spotten jeder Beschreibung. Nur sind jetzt die „fetten Jahre“ bald vorbei. Es wird ein böses Erwachen für Viele. Investitionen werden ausbleiben – und dennoch steigen die Schulden.

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