Die geheime Nuklearanlage in Syrien ist eine Textilfabrik

Im Lichte des am 8.November 2011 erscheinden Berichts der rotschildischen IAEA über die iranische Nuklearforschung ist es interessant, was es denn mit der Meldung über Assads syrisches Atomwaffenprogramm auf sich hat. Denn es ist für die Kriegstreiber wichtig, der Öffentlichkeit “handfeste” Gründe für ihre Überfälle auf souveräne Staaten zu liefern. Und das Totschlagargument, das den gehirngewaschenen Weltbürgern den Schauder über den Rücken jagt, ist das Wort “Atomwaffe(n) und “geheime Nuklearanlagen”.

Die Erwähnung dieser Begriffe im Zusammenhang mit bestimmten Staaten setzt  unser Oberschlundganglion sofort und zuverlässig ausser Kraft.

Und so dachte sich die notorische IAEO wohl, es wäre an der Zeit, in der syrischen Angelegenheit etwas zu unternehmen.

Die albtraumhafte Welt-Online schlagzeilte am 2. November 2011

Syriens Albtraum-Fabrik?

Während das Regime in Damaskus mit aller Gewalt versucht, den Aufstand der Bevölkerung und abtrünniger Teile der Armee niederzuschlagen, tauchen neue Hinweise auf, die darauf hindeuten, dass Syrien an Atomwaffen arbeitet oder gearbeitet hat: Ermittler der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) haben einen Industriekomplex in Syrien ermittelt, der zur Anreicherung von waffenfähigem Uran gedient haben könnte. Darauf weist die Konstruktion der Anlage hin, schreibt die Nachrichtenagentur AP in einem Exklusivbericht, und beruft sich auf Informationen von Mitarbeitern der internationalen Organisation. Die Fabrik in der nordostsyrischen Stadt al-Hasakah (siehe Foto) ähnele Anlagen zur Urananreicherung, wie sie der pakistanische Nuklear-Ingenieur Abdul Qadir Khan entwickelt habe, der als “Vater der pakistanischen Bombe” bekannt wurde. Zudem lägen der Behörde Teile der Korrespondenz syrischer Offizieller mit Khan vor, die deren Interesse an Khans Forschungen belegten……..


Nun ist aus mit der schönen Nachricht, die just in den Tagen an die Öffentlichkeit kam, als der Libyenkrieg offiziell ein Ende nahm. Die Retourkutsche kommt von der Washington Post (Auszüge):

Nach einer vier Jahre andauernden Untersuchung über verdeckte Nuklearanlagen in Syrien sind UN-Mitarbeiter in dieser Woche angeblich fündig geworden. In den Nachrichten wurde verbreitet, dass eine große Fabrik  im Osten Syriens [in der nordostsyrischen Stadt al-Hasakah] verdächtig sei, als geheime Uran-Anreicherungsanlage für Atombomben zu dienen (GeoEeye via Associated Press).

Aber nach weiteren Untersuchungen privater Forscher kam heraus, dass es sich bei der geheimnisvollen Anlage in Syrien um weit weniger Mysteriöses handelt: Ein neuer Bericht besagt, dass die  Tausende  von sich schnell drehenden Maschinen in der Fabrik kein Uran anreichern, sondern Baumwolle-Polyester-Fäden spinnen. Die Fabrikanlage ist eine Stofffabrik…

“Es war immer eine Textlifabrik und ist eine  Textilfabrik”, sagt  Jeffrey Lewis, ein Experte für Nulearpolitik am Center for Nonproliferation Studies and Herausgeber des Blogs Arms Control Wonk….

Im Gehirn der Menschen hat sich jedoch schon etwas eingenistet. Aliquid semper haeret.

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