Die Golfstaaten und die Türkei konspirieren weiterhin gegen Syrien

Giftgas-Angriff in Syrien inszeniert

Einige Tage nachdem Hintergrundberichte enthüllten, dass Geheimdienstteams einiger Golfstaaten, der Türkei, der USA, Frankreichs und Israels Feldlager leiten, die als Treffpunkte zur Rekrutierung und zum Training von Söldnern und Terroristen auf türkischen Boden dienen, fand am Samstag eine Zusammenkunft zwischen der Türkei und den Golfstaaten in Istanbul statt, auf dem die Aktivitäten der Terroristengruppen besprochen wurden, die derzeit in Syrien operieren.

Als erstes Ergebnis dieses Treffens darf man die Ankündigung des Generalsekretärs der Arabischen Liga Nabil al-Arabi werten,die Beobachtungsmission in Syrien einzustellen, wobei er einfach den Beschluss der Arabischen Liga von letzter Woche ignoriert, die Mission einen weiteren Monat zu verlängern. Damit wird die nächste Stufe der Eskalaktion im Kampf gegen Syrien beschritten.

Die Entscheidung, die Beobachtungsmission einzustellen, bestätigt, dass die arabischen Staaten – an ihrer Spitze die Golfstaaten – weiterhin die Aktionen bewaffneter Terroristengruppen in Syrien unterstützen. Das Treffen am Samstag bedeutet eine neue Episode nach einer Reihe von Konspirationen zwischen den Golfstaaten und der Türkei, die durch die gleichzeitig verhängten Sanktionen gegen die syrische Regierung zum Ausdruck kamen…

Beobachter sehen die Golfstaaten-Türkei-Verschwörung gegen Syrien als evident an, weil ein hoher türkischen Diplomat bei den Treffen des Rats der arabischen Außenminister zugegen war, auf dem alle Maßnahmen gegen Syrien beschlossen wurden.

Die erste Maßname war, Syriens Mitgliedschaft in der Arabischen Liga einzufrieren. Dann begann man, die syrische Krise durch die Umsetzung ausländischer “Agendas” zu internationalisieren. Dies wurde deutlich in den Äußerungen der US-Diplomatin Jennifer Rasamimanana, welche die Entscheidungen der Liga als positiv für die Bemühungen der USA bezeichnete, die syrische Angelegenheit vor dem Sicherheitsrat der UN zu bringen und Russlands Standpunkt aufzuweichen.

Weitere Informationen deuten an, dass das Treffen gestern in Istanbul die Frage behandelte, wie man die nun offengelegte Konspiration der Golfstaaten und der Türkei gegen Syrien weiterführen könnte, nachdem Russland seine Bedenken hinsichtlich des Plans des arabischen Außenministerrates im Sicherheitsrat deutlich gemacht hatte, eines Plans, der von Katar und Saudi-Arabien vorgebracht und von den USA und Israel angeordnet wurde.

Zwei Tage zuvor hatte der israelische Kriegsminister Ehuf Barak gesagt, dass die jüngsten Entscheidungen der Arabischen Liga gegen Syrien mit der israelischen Vorstellung konsistent seien; die Liga und die arabischen Führer würden Hand in Hand mit dem israelischen Denkansatz bezüglich Syrien gehen.

Analysten sehen das Treffen in Istanbul im Kontext einer neuen Kampagne, um Syrien unter Druck zu setzen. Die Golfstaaten, Türken und andere Mächte verteilen nun die Rollen untereinander, nachdem sie in Syrien auf den Widerstand der syrischen Bevölkerung gestossen sind und Russland ihre Machenschaften im Sicherheitsrat blockiert.

http://nsnbc.wordpress.com/2012/01/30/gulf-states-and-turkey-hold-meeting-in-istanbul-to-continue-conspiring-against-syria/

Hier noch eine Meldung zum Thema:

Der Chef der Akademie für Geopolitische Wissenschaften in Moskau, Leonid Ivashov, kritisierte die Haltung der Arabischen Liga, insbesondere der Golfstaaten, gegenüber Syrien, Libyen und Iran und betonte, dass sie eine Politik betrieben, die den Interessen des Westens und der USA dienten.
In einem Interview mit Russia Today TV sagte Ivashov, dass die Golfländer, die er als eine „Oligarche“ bezeichnete, das von Bashar al-Assad verkündete demokratische Reformprogramm fürchteten, und fügte hinzu, dass Russland das syrische Volk unterstütze, das seine Zustimmung zu dem Programm gab und die Idee einer ausländischen Einmischung und ökonomischer Sanktionen ablehnte.
Ivashov sagte, dass Russland ständig einen Dialog fordere und seine Bereitschaft erklärte, eine Rolle in der Durchführung eines Dialogs zwischen allen Seiten zu spielen.
Er betonte auch, dass Russland und China nicht den neuen UN-Entwurf einer Resolution zu Syrien unterstützen werden.
Der politische Wissenschaftler Leonid Savin sagte seinerseits, dass die Entscheidung der Arabischen Liga, sich an den UN-Sicherheitsrat zu wenden, um die Krise in Syrien zu lösen, Bedenken in Russland wecke, und er betonte auch, dass Russland keinen Resolutionsentwurf billigen werde, der Sanktionen gegen Syrien verlange.
Savin fügte hinzu, dass Frankreich und die Türkei versuchten, Syrien mit allen Mitteln zu destabilisieren, einschließlich militärischer Unterstützung der bewaffneten Leute in Syrien.
Er sagte, dass die Entscheidung der russischen Führung, 130 Yak-Flugzeuge an Syrien zu verkaufen oder Marinemanöver im Mittelmeer durchzuführen bedeute, dass Russland die Hilfe für Syrien nicht einstellen werde.

http://einarschlereth.blogspot.com/

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