Die GroKo-Rentenlösung ist da: Sie arbeiten einfach länger – und sind noch immer arm

Quelle: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com

Die GroKo und führende Mitglieder räsonnieren immer mal wieder mit der Frage, wie sich die Rente geräuschlos von der politischen Tagesordnung absetzen lässt. Zu laut werden die Stimmen derjenigen, die bei mehreren hunderttausend Menschen schon von Altersarmut sprechen. Aktuell fehlen sogar Wohnungen – für ältere Rentner – im Umfang von mehreren hunderttausend Einheiten. Die GroKo hat ansonsten keine Lösungen. Eine internationale Organisation half jetzt, wie ein Schwesterportal berichtete. Wir dokumentieren:

„Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, möchte eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters durchsetzen. So jedenfalls sagte es der Generalsekretär, José Ángel Gurría und meinte, es sei „richtig“, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln.“ Deutschland müsse dies mitmachen. Der Grund liegt fast auf der Hand. So bedeutet „längeres Arbeiten“, dass Menschen für einen längeren Zeitraum einzahlen (müssen) – und dass das Geld weniger lang „in Anspruch genommen“ wird. Aktuell erhöht sich das Renteneintrittsalter in Deutschland Jahr für Jahr auf am Ende 67 Jahre.

OECD sticht in ein Wespennest

Damit sticht die Organisation in Deutschland in ein Wespennest. Denn die Regierung weiß offensichtlich aktuell schon nicht mehr, wie das Rentensystem über das Jahr 2025 hinaus gerettet werden soll. Schätzungen nach könnten die Versprechen über ein stabiles Rentenniveau bereits im Jahr 2023 obsolet sein. Dass die OECD diese Forderung nun auch stellt, ist insofern lediglich eine Bestätigung dessen, was ohnehin kommen wird.

Sie müssen damit rechnen, dass die Rentensysteme nach und nach zu geringeren Auszahlungen führen werden. Weder ist eine der derzeit führenden Parteien bereit, ein Grundeinkommen in Deutschland einzuführen. Noch ist eine der Parteien, die im Bundestag sitzen, mit einem funktionierenden Rentenmodell aufgefallen.

Die „Grünen“ denken über eine Art von „Deutschland“-Fonds nach. Dabei würde der Fonds investieren, wobei der Staat eine Art von Garantie-Funktion übernehmen soll. Das Modell wird nicht funktionieren: Die „Garantie“ wird am Kapitalmarkt teuer erkauft. Jede Form der Garantie erfordert eine Absicherung durch Wertpapiere, die Geld kosten. Insofern ist die Hoffnung, die Anhänger der Grünen in dieses Modell gesetzt haben, vergebens.

Rechnen Sie am besten mit sehr wenig. Das herrschende Politikmodell will die Risiken der Altersvorsorge in den Privatbereich verlagern – unter anderem durch Mehrarbeit. Auch die SPD denkt in die Richtung – ohne darüber zu sprechen. Finanzminister Scholz sagte vor etwa einem Jahr sinngemäß, dass sich für die Zeit zwischen 2030 und 2040 „schon eine Lösung“ fände.“

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1 Kommentar

  1. Ist doch herrlich – da spart man sich doch einfach das “Rentnerleben” und arbeitet gleich durch bis zum Tod…

    Wahrscheinlich müssen jetzt viele “Arbeitskasernen” behindertengerecht umgebaut werden – für die immer länger arbeitenden Rollatorfahrer unter den ergrauten Arbeitnehmern – das schafft aber garantiert wieder neue Arbeitsplätze für die vielen Flüchtlinge aus den selbst inszenierten Krisenzonen … diese Saubande ! :roll:

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