Die große Impfstoff-Lüge? Es wird nicht “den” Impfstoff geben

Jens Spahn
www.shutterstock.com, photocosmos1, 1020840979,

Die Impfstoff-Diskussion geht weiter: Fast schon täglich publizieren Unternehmen wie (Finanz-)medien, dass der Impfstoff gegen das Corona-Virus bald zur Verfügung stehe. Erst jetzt war es Russland, “morgen” wird es BioNTech aus Deutschland sein oder vielleicht auch Moderna aus den USA. Dabei geht es mit hoher Sicherheit zwar um ein Milliarden-Geschäft, aber nicht um den tatsächlichen Weg zur einer Immunisierung. Entgegen aller Meldungen wird es wahrscheinlich noch nicht einmal “den” Impfstoff geben, sondern im besten aller Fälle einen Impfstoff, der gegen eine bestimmte Mutation des Virus’ für einen begrenzten Zeitraum vielleicht unter Inkaufnahme diverser Nebenwirkungen einen kleinen Schutz bringen kann.

Die Zahlen aus der Vergangenheit zeigen zudem, dass selbst die klinischen Studien-Phasen, die aktuell in vielen Medien für die Impfstoffe beschrieben werden, wahrscheinlich keine Lösung bringen werden. Die Erfolgsquote liege bei vielleicht 10 %, heißt es in einem Fall. Also: Es wird wahrscheinlich keinen Impfstoff (“direkt”) geben – und wenn, dann wird er möglicherweise unter erheblichen Nebenwirkungen nur eine Mutation angreifen. Die Hoffnung auf das Impfwunder ist auch hier trügerisch.

Dies bestätigt ein Virologe aus Deutschland:

“Der Virologe Hendrik Streeck, bekannt durch seine Heinsberg-Studie, schlägt vor, Szenarien im Umgang mit dem Corona-Virus für den Fall zu entwerfen, dass es vielleicht keinen Impfstoff geben werde. Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie in Bonn und hält auch den Begriff der „zweiten Welle“ für irreführend. Eine zweite Welle gebe es nicht, da das Virus nun einmal da sei und nicht verschwinde und dann wiederkomme. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Mehrheit der mit dem Corona-Virus Infizierten einen milden Krankheitsverlauf oder sogar gar keine Symptome haben. Man müsse lediglich Maßnahmen für jene finden, die einen schweren Verlauf bei der Erkrankung haben.

Die Pandemie müsse vielleicht ohne einen Impfstoff bewältigt werden, denn bisher habe man für keines der verschiedenen Corona-Viren einen Impfstoff gefunden – ähnlich wie bei Malaria, Dengue-Fieber, Tuberkulose oder HIV, sagte Streeck in einem “FAZ”-Interview. „Es gibt keinen Universalimpfstoff für das Corona-Virus“, so der Experte. Wie bei der Influenza-Grippe gebe es jedes Jahr unterschiedliche Viren und jedes Jahr müsse erneut ein Impfstoff entwickelt werden. Es sei jedoch ein unrealistisches Vorhaben, alle Infektionen des Virustyps Coronavirus zu verhindern und es stelle sich damit die Frage, ob das überhaupt sinnvoll und notwendig sei, so Streeck.

In dem Interview mit der “FAZ” relativiert Streeck die Angst vor der zweiten Welle nach der Urlaubssaison. Die Ferienzeit müsse nicht zusätzlich riskant sein, da im Sommer die Ausbreitung eher asymptomatisch im Vergleich zum Winter sei. Es könne nicht das Ziel sein, das Virus auszutreiben, sagte Streeck. Das sei ohnehin nicht möglich. Auch Massentests hält Streeck für trügerisch.” Dennoch wird das Geschäft vorangetrieben… aus gutem Grund. Mehr dazu lesen Sie hier….

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen