Die Hexen-Verschwörungstheorie

Die Hexen-Verschwörungstheorie

Die Hexenverfolgungen, die ab dem 15. Jahrhundert begannen, kosteten in der westlich geprägten Welt von Europa und Amerika unzählige Frauen und selten Männer das Leben. Es handelte sich nicht um eine große, einheitliche Verschwörungstheorie, sondern um viele Einzelfälle, in denen Naturkatastrophen oder Krankheiten einer Person aus der Gemeinschaft zugeschrieben wurden.
Was ist laut Hexen-Verschwörungstheorie passiert?
Naturkatastrophen, Krankheiten und unerklärliches Unglück war auch im 15. Jahrhundert immer noch präsent. Jetzt aber kam eine neue Verschwörungstheorie auf – die der Hexen. Vor allem Kirchenleute bezichtigten ein meist weibliches Mitglied der Gemeinschaft der Hexerei, wenn in der Gemeinschaft etwas Schlimmes passierte. Das konnten unerklärliches Verschwinden von Menschen sein, Krankheiten, Katastrophen wie Ernteausfälle oder Überschwemmungen. Jeder Einzelfall war anders, doch alle gründeten auf dem damaligen Glauben, die Hexen hätten sich zu einem Bund mit dem Teufel zusammengeschlossen und brächten Leid auf die Welt.
Die Hintergründe der Hexen-Verschwörungstheorie
Die Hexenlehre, die im 15. Jahrhundert langsam aufkam, sollte mehrere Jahrhunderte der Hexenverfolgung nach sich ziehen. Die beschuldigten Hexen waren oft weiblich. Manche standen am Rand der Gesellschaft, etwa Prostituierte. Andere sahen deutlich anders aus als der Durchschnitt, hatten etwa rote Haare – bis heute werden diese mit Hexen assoziiert. Wieder andere waren frühe Geburtshelferinnen oder kannten sich mit Kräutern aus. Die Folgen der Anklage als Hexe waren häufig Todesstrafen, in vielen Fällen die Verbrennung auf dem Scheiterhaufen nach vorheriger Folter. Viele Opfer starben natürlich auch schon an den Folgen der Folter, die das Ziel hatte, ihnen ein Geständnis zu entlocken.



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1 Kommentar

  1. Hier ist eine rationalere Betrachtungseweise der Problematik.
    Flugsalben und Scheiterhaufen
    (https://www.youtube.com/watch?v=7SZF58ffL1w)
    Es ist befremdlich, wenn für damalige unschöne Vorgänge ein Begriff aus der Neusprech-Retorte benutzt wird (Verschwörungstheorie) und nur die emotionale Seite “bedient” wird.
    Daß durch die “Prämierung” des Anzeigers auch niedere Triebe wie Gier, Neid, Hass und Sucht nach Genugtuung und Anerkennung als Hilfe bei der Durchsetzung der Macht durch Furcht eine große Rolle gespielt haben dürften, sollte klar sein.
    Man sollte froh und dankbar sein daß diese dunklen und schlimmen Zeiten endgültig überwunden sind. Das Wirken zielstrebiger, verantwortungsvoller und die Interessen der Wähler vertretenden Parteien hat ja schließlich eine Bevölkerung mit überragender Allgemeinbildung und hoher geistiger und sittlicher Reife zur Folge, wobei deren Funktionäre in öffentlicher Verantwortung noch ein zusätzliches bewundertes Vorbild an Kompetenz, Aufrichtigkeit, Sachkenntnis, Gerechtigkeitsstreben und Verantwortungsbewusstsein sind.
    Die Machtspielchen mit den “dunklen Begehrlichkeiten” der Vergangenheit können da doch gar keinen Nährboden finden!

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