Die hohen Kosten der Pandemie und der “Maßnahmen”: Hungertote weltweit

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Die Corona-Pandemie hat zahllose Maßnahmen weltweit hervorgebracht, die letztlich nicht nur Kontaktverbote darstellten, sondern fast jede Art von Wirtschaftstätigkeit unterbanden. Der Preis dafür wird sehr hoch sein. Der Leiter des Welternährungsprogramms, David Beasley etwa, soll dem UN-Sicherheitsrat deutliche Hinweise gegeben haben, dass wir weltweit mit einer verheerenden Hungerkatastrophe rechnen müssen. Drei Monate lang könnten täglich (!) 300.000 Menschen verhungern.

Hunger weltweit wird zunehmen

Verantwortlich dafür sind die zusammenbrechenden und zusammen gebrochenen Lieferketten. Das Programm, die Menschheit von der Geißel Hunger zunehmend zu befreien, wäre ad absurdum geführt, gäbe es nicht schleunigst Gegenmaßnahmen. Im Jahr 2005 “hungerten” nach den gängigen Kriterien weltweit 926 Millionen Menschen. Diese Zahl sank bis 2013 auf 775 Millionen Menschen. Aktuell sind 821 Millionen betroffen. Über 50 % dieser Menschen leben in Asien, während in Afrika der Anteil der Menschen, die an Hunger leiden, am größten ist.

Nun würden weltweit 135 Millionen Menschen sogar “bedrohlich” sein – und 130 Millionen weitere Menschen würden durch die Pandemie “an den Rand der Unterernährung gedrängt”, so die Organisation. Würden die Menschen nicht erreich, könnten täglich entsprechend Hunderttausende verhungern – und die Corona-Abgehängten seien hier noch nicht eingerechnet.

Die Katastrophe geht also ihren Weg. Die Warnung: “Wenn wir uns nicht vorbereiten und jetzt handeln, um den Zugang zu Lebensmitteln zu sichern und den Ausfall von Finanzierungen sowie von Handelsbeziehungen zu verhindern, könnten wir in wenigen Monaten Hungersnöte von biblischem Ausmaß erleben”.

Zahlreiche Menschen in den Entwicklungsländern würden von den Einkommensquellen abgeschnitten sein, die globalen Lieferketten brechen zusammen und noch nicht einmal die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert. Greifen wir die Worte auf, dann ändert sich vielleicht der Blick auf die aktuellen Lockerungsdiskussionen. Denn die Wirtschaft ist kein “Ort”, an dem sich Manager bedienen, sondern schlicht die tägliche Produktion dessen, was Menschen insgesamt benötigen. Wenn wir weiter innehalten, hat dies einen ungemeinen Preis, den wir uns wahrscheinlich oft genug nicht vor Augen halten.

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