Die Kassen der Pflegeindustrie sind voll…..

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Der Mainstream berichtet über die Pflege: Hier die tagesschau.de. Dem Bericht zufolge würden „internationale Kapitalanleger“ in den Markt gehen, um sich möglicherweise auf „Kosten der Pflegebedürftigen“ Profite zu organisieren. Dabei würden, so ein Zitat, „Heuschrecken“ die Pflegeheime „ausquetschen“. Ein Vorwurf, der an dieser Stelle in weniger drastischen Worten bereits formuliert worden war.

Tagesschau berichtet von durchgehender Optimierung

Die Tagesschau nimmt hier das Wort des „Pflegeexperten Hanno Heil“, der für den „Verband der Katholischen Altenhilfe“ arbeitet. Dabei habe sich in den vergangenen beiden Jahren jeweils gezeigt, dass „große internationale Investmentgesellschaften Einrichtungen aufkaufen und diese auf ‚bestclass profitibiliy‘ trimmen“ würden. Das heißt übersetzt gesagt, dass die Profitabilität gesteigert werden soll, um die Objekte dann nach einiger Zeit am Markt teurer wieder zu verkaufen.

Nach dem Bericht sei dies 1995 wohl nicht so geplant worden. Damals führte die Regierung Kohl die „Pflegeversicherung“ ein. Zudem öffnete die Regierung den Markt für die Betreuung auch für private Unternehmen. Zuvor waren neben der Familie lediglich Wohlfahrtsverbände wie auch die Kirche für diesen Bereich zuständig. „Markt“ sowie „Wettbewerb“ sollten das Angebot und die Leistungen verbessern helfen.
Beobachtungen zeigen, dass neben großen Konzernen auch viele Einzelkämpfer, Kranken- und Altenpfleger, versuchten, sich selbstständig zu machen. Entweder als mobile Unternehmen oder sogar mit einem Pflegeheim.

Nur seien Pflegeheime mit 60 bis 80 Plätzen in der Regel kaum wirtschaftlich zu betreiben. Daher werden die Häuser von den größeren Betreibergesellschaften übernommen. Diese wiederum trimmen die Einrichtungen wie beschrieben auf Profitabilität. Ein Teufelskreis – derzeit gibt es für die Finanzinvestoren und Kapitalgesellschaften Renditen im zweistelligen Bereich. Bundesgesundheitsminister Spahn dachte darüber nach, dass solche Gewinne gedeckelt werden müssten. Das wird schwierig: Die Heime und deren Wirtschaftlichkeit sind weitgehend intransparent. Da der Staat ohnehin kaum noch investieren kann, wird privates Kapital benötigt.

Dennoch bleibt: Die Kassen der großen Konzerne sind voll – dies dürfte für diesen Bereich ein Problem darstellen.



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