Die letzte Waffe von Angela Merkel: Erpressung…

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Das Feld, das Angela Merkel in der CDU hinterlässt, wird möglicherweise nicht besonders gut bestellt sein. Jetzt hat die aktuelle Generalsekretärin und Kandidatin von Merkels Gnaden für den Parteivorsitz bekanntgegeben, sie würde im Fall einer Niederlage von allen Ämtern zurücktreten. Kramp-Karrenbauer würde also nach einer verlorenen Wahl auch nicht mehr Generalsekretärin sein.

Keine Erpressung, sondern Fairness

Denn, so die frühere saarländische Ministerpräsidentin, dies sei nur fair gegenüber demjenigen, der das Amt des Parteivorsitzenden dann bekleiden würde. Der würde dann die volle Freiheit darüber haben, wen er in sein „Team“ hole und wen nicht. Die Politikerin würde also alle Parteiämter aufgeben und ab dann „ehrenamtlich“ arbeiten wollen.

Die Politikerin wollte zudem alle Kritiker der Politik von Angela Merkel in der Flüchtlingsfrage dazu einladen, die kommende Politik zu diskutieren. Es gehe darum, „Vorschläge für die Zukunft zu erarbeiten“, so Kramp-Karrenbauer. Die Diskussion solle allerdings nicht „rückwärtsgewandt“ stattfinden, sondern sich nach vorne orientieren.

Kramp-Karrenbauer gilt als Kandidatin von Angela Merkel, die sie auch schon zur Generalsekretärin gemacht hat. Der Hinweis auf die mögliche „Ehrenamtlichkeit“ – der generös klingt und in den Augen der Kritiker auch tatsächlich ist -, fällt zusammen mit einem Bericht über die Einkünfte von Friedrich Merz. Der soll 1 Million Euro brutto pro Jahr verdienen.

Arm gegen Reich – dieses Szenario könnte noch einmal einen Stimmungsumschwung in der CDU herbeiführen, so die Beobachter. Denn Kramp-Karrenbauer liegt bei Umfragen in Bezug auf die Gunst innerhalb der Partei gegenüber Friedrich Merz offenbar zurück. Der war in den vergangenen Tagen bereits in Verruf geraten, nachdem die mögliche Beteiligung seines Arbeitgebers „BlackRock“ am Steuerskandal bekannt wurde – wobei diese Vorfälle vor seiner Amtszeit als Aufsichtsratsvorsitzender in dem Unternehmen verortet werden.
Ist die neuerliche Information von Kramp-Karrenbauer daher „Zufall“? Wohl eher nicht.

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