Die Lusitania-Verschwörungstheorie

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Die RMS Lusitania war lange Zeit das größte Schiff der Welt und wurde im Ersten Weltkrieg durch ein deutsches U-Boot vor der Küste Irlands versenkt. Die Lusitania-Verschwörungstheorie behauptet, diese Erklärung sei in die Welt gesetzt worden, um den Unmut der US-Bevölkerung gegen Deutschland zu schüren.

Was ist laut Lusitania-Verschwörungstheorie passiert? 

Der Untergang des britischen Schiffs RMS Lusitania am 7. Mai 1915 durch ein deutsches U-Boot war einer der schlimmsten Schiffsunglücke der Geschichte. Es gab eine vierstellige Anzahl an Todesopfern, darunter auch US-amerikanische Bürger. Der Unmut der USA über den Tod ihrer Bürger auf der Lusitania wird als Lusitania-Affäre bezeichnet und mündete in den uneingeschränkten U-Boot-Krieg gegen Deutschland als direkte Folge. Dieser entscheidende Wendepunkt im Verlauf des Ersten Weltkriegs ließ die Lusitania-Verschwörungstheorie aufkommen, nach der das Unglück bewusst herbeigeführt wurde, um die US-Bevölkerung gegen Deutschland aufzuhetzen und ihr Wohlwollen für weitere strategische Schritte gegen Deutschland zu bekommen. Demnach soll Winston Churchill die Lusitania bewusst in die Nähe deutscher U-Boote geschickt haben in der Annahme, dass diese auf sie reagieren würden.

Die Hintergründe der Lusitania-Verschwörungstheorie 

Der Angriff auf die RMS Lusitania hatte zur Folge, dass die USA den uneingeschränkten U-Boot-Krieg gegen Deutschland eröffnen konnten. Das verschaffte den Alliierten einen entscheidenden Vorteil im Verlauf des Ersten Weltkriegs. Die Unterlagen zu dem Vorfall um die Lusitania werden vom British Naval Intelligence Department nach wie vor unter Verschluss gehalten und sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, was der Lusitania-Verschwörungstheorie immer wieder neuen Zündstoff liefert.

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