Die Mordmaschine Finanzsystem

Solange dieses kriminelle und bis auf die Zähne bewaffnete Finanzsystem existiert, solange wird es Todesschwadronen, Armut, Hunger, Elend und Flucht geben.

Seit Jahren pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass der IWF, die Weltbank und andere Banksterunternehmen, wie das Pentagon und die Geheimdienstbrut, die rohstoffreichen und/oder $-renitenten Länder der Erde in konzertierten Aktionen globalistenkonform zurecht hämmern.

Ob in Libyen, in Syrien, im Sudan, in Nigeria, in Uganda, in Mali, in der Sahelzone oder in ganz Zentralafrika, die gedungenen Mörderbanden der Internationalen Organisierten Kriminalität (IOC) sickern in die Staaten ein und drehen alles durch den Fleischwolf, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die führenden Organisationen in dieser Tragödie sind das Pentagon, welches mit seinem Ableger AFRICOM die Brückenköpfe für die totale Zerstörung der staatlichen Strukturen in Afrika aufgebaut hat und der IWF, der seine Opfer in die Schuldenfalle lockt und den Weg für den ungebremsten Raubzug der Globalisten freimacht. Die CIA liefert die notwendigen Terroristen oder “islamistischen Rebellen”, welche aus aller Welt zusammengekarrt werden.

Beispiel Nigeria

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Feuer an einer Pipeline in Nigeria

Eines ihrer Kunststücke lieferte IWFChefin Lagarde (gegen die in Frankreich ein Verfahren läuft) auf ihrer Reise 2012 durch Westafrika. Dort befahl Lagarde – selbst gelernte Rechtsanwältin – den Regierungen von Nigeria, Guinea, Kamerun, Ghana und Tschad, die lebenswichtigen Subsidien für Treibstoff aufzuheben. Zum großen Kummer dieser Länder sind die Preise für Treibstoff und Transport über Nacht ohne Vorwarnung um das Dreifache gestiegen, was allenthalben in den Straßen von Nigerias Hauptstadt Abuja und dem ökonomischen Zentrum Lagos zu Gewalt führte. Genau wie die von dem IWF verursachten Krawalle in Indonesien 1997 während der asiatischen Finanzkrise wird die Unzufriedenheit in Nigeria gegen die inkompetente und selbstsüchtige einheimische Elite gelenkt, was im Interesse der betrügerischen ausländischen Institutionen liegt.

Obwohl Nigeria 2.4 Mill. barrels [1 barrel = 159 l] Rohöl täglich für den Export produziert, hat das Land Mühe, genug elektrische Energie zu produzieren, um seine Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Ironischerweise besitzen weniger als 6% der Kontenbesitzer 88% aller Einlagen in Nigeria. Goldman Sachs-Angestellte sitzen in allen Regierungsämtern und obendrein der ehemalige Vizepräsident der Weltbank Ngozi Okonjo-Iweala, der von vielen als der de facto Premierminister angesehen wird. Selbst nach Jahrzehnten von lukrativen Ölexporten ist es Nigeria nicht gelungen, seine eigenen Raffinerien zu unterhalten, wodurch man irrsinnigerweise gezwungen ist, Ölprodukte zu importieren. Die Gesellschaft insgesamt hat nicht von Nigerias natürlichen Reichtümern profitiert. …

Wie in so vielen anderen Ländern hat das Volk unter einer systematischen Reduzierung des Lebensstandards gelitten, was durch die ‘Strukturelle Anpassungspolitik‘ (SAP) des IWF bedingt ist. Bevor ein Land von der Weltbank oder dem IWF ein Darlehen aufnehmen kann, muss es eine strikte Wirtschaftspolitik befolgen, was die Beseitigung von Subventionen für Lebensmittel und Treibstoff für die verarmte Bevölkerung und schädliche Einsparungen im Gesundheits- und Erziehungswesen nach sich zieht, während ausländische “Investoren” im Zuge von Privatisierungsorgien die Reichtümer der betroffenen Ländern plündern.
Die SAP ermuntert die Darlehensnehmer, sich auf die Produktion für größere Exporteinnahmen zu konzentrieren, die häufig dramatischen Schwankungen unterliegen. Ohne den Schutz von Preiskontrollen und eines korrekten Währungskurses gibt es extreme Inflation und Armut, bis es zu Unruhen kommt, wie man in vielen Ländern der Welt gesehen hat (gewöhnlich in ehemaligen Kolonialländern). Das nigerianische Volk hat am heftigsten in der Welt gegen die IWF-Sparmaßnahmen protestiert. Studentenproteste sind seit 1986 mit extremer Gewalt niedergeschlagen worden, was zu hunderten Toten führte. Ein Zeugnis für den Erfolg der Darlehen ist, dass der durchschnittliche Arbeiter 1970 35% mehr verdiente als 2012…….



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