Die Renten der Politiker sind sicher

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Während jeder zweite Rentner nur noch etwa 900 Euro monatlich zum Leben zur Verfügung hat, können sich die Bundestagsabgeordneten auf satte, lebenslange und vor allem sichere Renten freuen. Jens Spahn, der bereits 17 Jahre im Bundestag arbeitet, soll dadurch schon rund 9.100 Euro an monatlichen Pensionsanwartschaften angesammelt haben, so die „Bild“-Zeitung. Für Angela Merkel hat sich die Zeit im Bundestag mehr als gelohnt. Sie wird bis dahin nicht nur Deutschland zerstört haben, sondern eine Altersversorgung bekommen, für die ein Durchschnittsrentner länger als 300 Jahre arbeiten müsste.

Merkel gehört dem Bundestag seit 1990 an. Sie war in den 90er Jahren Frauen- und später Umweltministerin in Bonn, bevor sie CDU-Vorsitzende wurde. Laut „Bild“-Zeitung kann sich Merkel nach dem Ende ihrer Amtszeit auf eine monatliche Rente von 14.000 Euro freuen. Ehemalige Bundespräsidenten haben besonders gut lachen. Obwohl Christian Wulff nur etwas mehr als 1,5 Jahre im Amt war, darf sich dieser auf eine natürlich vom Steuerzahler bezahlte lebenslange Rente (Ehrensold) von 12.000 Euro monatlich freuen.

Die SPD-Minister dürften genau deshalb wenig Interesse an einem vorzeitigen Ende der GroKo haben, auch wenn immer etwas anderes kolportiert wird. Denn bereits während der ersten vier Amtsjahre erwerben die neuen Minister im GroKo-Kabinett jährliche Pensionsansprüche von 7 Prozent ihrer Amtsbezüge. Bundesminister haben ein Amtsgehalt von 15.250 Euro monatlich, also würde eine Amtsperiode (Mindestvoraussetzung) den neuen Kabinettsmitgliedern einen Pensionsanspruch von 1.067,50 Euro bringen – nur für vier Jahre im Kabinett. Um so eine Rente zu erhalten, müssen viele Menschen 45 Jahre lang arbeiten gehen.

Der erfolgreichste „Pensionen-Sammler“ soll der Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sein (72). Nach vier Jahren als Bundesfinanzminister und drei Jahren als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens stehen ihm rund 9.300 Euro pro Monat zu, so die „Bild“-Zeitung. „Die Rente ist sicher“, sagte einst Ex-Sozialminister Norbert Blüm. Vermutlich dachte er dabei vor allem an seine eigene Pension und die der anderen Politiker. Blüm hatte sich bis zum Ende seiner Amtszeit (1998) 14.700 DM Pension pro Monat gesichert.

Weitere „Belohnungen“ für die Politik finden sich hier….

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