Die sogenannte Schulansteckung: Sieht die Wahrheit ganz anders aus?

Die Schule in einigen Bundesländern hat wieder begonnen. Nun fragen sich Medien und Virologen, Epidemiologen oder Kritiker, wie sich die Ansteckungsgefahr entwickeln wird. Prof. Karl Lauterbach warnte schon vor Monaten, dass es auf keinen Fall eine neue Normalität an den Schulen geben dürfe. Werden Kinder, wie jetzt auch Berichte über tausende von Infektionen in den USA nahelegen könnten, zu Superspreadern? Damit die Diskussion zumindest vernünftige Argumente austauschen kann, ist allerdings auch die Gegenseite benötigt. Es gibt Studien, wonach eine Schulöffnung wohl keine Gefahr darstellen dürfte. Dies wiederum wird sich tatsächlich erst in einigen Monaten prüfen lassen, wenn die verschiedenen Bundesländer praktisch die Feldversuche, die jetzt starten, durchgeführt haben.

“Nachrichtlich dazu: Die Universität Leipzig hat in Person von Prof. Wieland Kiess vom Universitätsklinikum das Ergebnis einer hauseigenen Studie dazu kundgetan. Demnach lag die Gefahr der Ansteckung über den Untersuchungszeitraum Mai und Juni bei “Null”. Zudem, so ließ er wissen, würden die Kinder darunter leiden, der Schule fern bleiben zu müssen. Demnach würden 75 % der Schüler “von sich aus” erläutern, sie wollten wieder zur Schule gehen. Er sieht mögliche Schulschließungen als schädigend für diejenigen an, bei denen die Bildung ohnehin zu kurz komme bzw. die weniger an “der Bildung” teilhaben würden.

Untersuchungen in Grundschulen und weiterführenden Schulen

Die Studie umfasste Grundschulen sowie weiterführende Schulen in Borna, Dresden, Leipzig, Werdau und Zwickau. Aktiv seien zum Zeitpunkt der Untersuchung an gut 2.600 Testpersonen lediglich 14 Probanden gefunden worden, die Antikörper gegen das sogenannte Corona-Virus hervorgebracht haben. Dabei würde es zum aktuellen Zeitpunkt keinen Hinweis darauf geben, Kinder und Jugendliche hätten “besonders häufig” den Virus gehabt. Es schien den Leipziger Wissenschaftlern im Gegenteil so, als würden sich Kinder weniger häufig als Erwachsene infizieren.

“Tichys Einblick” erwähnt zu derselben Frage eine Studie der TU Dresden von Mitte Juli, wonach die Schulen im Land Sachsen keine “Hotspots” für die Infektion an Corona-Infektionen seien. Dies ginge aus der Untersuchung von 2.045 Blutproben von Mai bis Juni hervor.” Hier lesen Sie mehr dazu. 

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