Die Story im Ersten – Wie Israel seine Feinde liquidiert

Kommentar: Abgesehen von der üblichen Propaganda für Israel als “Rechtsstaat” und dem Geschwafel, dass Israel – “umgeben von Feinden” sei (richtiger wäre: von Israel-hörigen Marionettenstaaten), ist es für die ARD doch ein bemerkenswerter Film.

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Veröffentlicht am 04.04.2013

In der Nacht des 7. Januar 2011 stürmt ein Spezialkommando des israelischen Militärs ein Haus in Hebron und erschießt dessen Besitzer im Schlaf. Eine Exekution. Der 66jährige Omar Qawasmeh hat keine Chance. Schon Minuten später stellen die Soldaten fest, dass sie sich in der Haustür geirrt haben. Ihre Zielperson, ein vermeintlicher Terrorist, wohnt im Untergeschoss.

‘Story’-Autor Egmont R. Koch geht dem Fall nach, stößt auf eine geheime Politik gezielter Tötungen, über die auch in Israel nicht gerne gesprochen wird. ‘Israel hat den Ruf eines Staates, der seine Widersacher hinrichtet’, sagt der frühere Mossad-Agent Gad Shimron.

Ex-Mossad-Agent Gad Shimron (links), hier mit Autor Egmont R. Koch, spricht sich gegen die israelische Politik der gezielten Exekutionen aus.
Mai 2007: Am helllichten Tage wird ein junger Mann von einer Sondereinheit der israelischen Grenzpolizei ermordet. Die Israelis halten ihn für einen Terroristen. Obwohl er schon wehrlos am Boden liegt, tritt einer der Israelis an ihn heran und liquidiert ihn mit einem Kopfschuss.

Stück für Stück deckt ‘Die Story im Ersten’ ein bislang streng geheimes und düsteres Kapitel der israelischen Politik auf. Und der Film zeigt erstmals Aufnahmen der Mossad-Zentrale im Norden von Tel Aviv.

Redaktion: Jo Angerer

ARD, 03.04.2013

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