Der große Reibach für Kliniken

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Die Kliniken zeigen sich derweil enttäuscht über den Verlauf der Corona-Epidemie. Das ist offenbar zum einen zynisch, zum anderen übertrieben. Oder? Viele Intensivbetten sind leer geblieben. Das ist teuer, denn die Kliniken verdienen damit viel Geld. Das hat im Normalfall Folgen für den Umgang mit älteren Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen erkranken und oftmals noch als Umsatzbringer herhalten müssen. Die Industrie wird sich die nächsten Geschäfte – mit “Alten” – nicht entgehen lassen.

“Nun zeigt sich, dass Intensivbetten in vielen Fällen vielleicht nicht die beste Wahl sind, jedenfalls für die Patienten. Patienten, die in Intensivbetten landen und künstlich beatmet werden, scheinen zum großen Teil zu sterben. Teils sind die Todesraten mit 90 % offensichtlich unglaublich hoch. Umstritten ist naturgemäß, ob die Menschen ohnehin wegen Vorerkrankungen gestorben wären oder ob die Intensiv-Behandlung hier sogar noch das Leid deutlich vergrößert hat. Unumstritten ist jedoch, dass die Behandlung selbst als qualvoll gilt. Unumstritten ist zudem, dass unabhängig davon, warum die Menschen qualvoll leiden und oftmals dennoch sterben, wer Geld verdient.

Krankenhäuser wollen verdienen

Der Palliativmediziner Matthias Döns hat nun dem Deutschlandfunk gegenüber ein Interview gegeben, in dem die Vorwürfe deutlich werden. Die Politik richtet ihren Schwerpunkt auf die intensivmedizinische Behandlung, während viele Menschen – so denn die Verfügung vorher geschrieben wurde -, sich offenbar vor allem wünschen, schmerzarm oder gar -frei zu sterben, im Kreise der Familie eventuell, wenn die Alternative die Einsamkeit und das Leid in der Intensivmedizin sind.

Der Palliativmediziner erwähnt, dass in Italien einer Untersuchung zufolge von 2.003 Todesfällen lediglich 3(!) ohne schwere Vorerkrankungen gewesen seien. Einer chinesischen Studie zufolge würden 97 % der Menschen trotz “Maximaltherapie” versterben. Gleichzeitig würde das medizinische Personal gefährdet – in Italien sind 100 Ärzte gestorben. Wer also profitiert? Rechnen Sie nach: Der Palliativmediziner betont, dass 24 Stunden Beatmung teils mehr als 20.000 Euro kosteten. Sehen Sie sich demgegenüber die “Erfolgsquote” an. Und lesen Sie hier gerne weiter…”

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