Dr. Drosten: Regularien für Impfungen im Zweifel streichen – das Risiko für uns alle…

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Der faktische Chefberater der Bundesregierung, Dr. Drosten, hat kürzlich verlauten lassen, dass a) die Epidemie im Sommer möglicherweise ganz ohne Impfungen überstanden werden könne und b) im Zweifel aber alle sonstigen Regeln für den Einsatz eines Impfstoffes einfach übergangen werden sollten. Ein Alarmzeichen, so die Meinung von Kritikern. Denn wenn plötzlich ein Impfstoff gar nicht mehr so wichtig erscheint, weil das Virus sich zur Ruhe setzen könnte, würde gleichzeitig offenbar jede Möglichkeit wahrgenommen, die Impfungen dann ohne hinreichende Tests schnell an den Markt zu bringen. Es gibt Mediziner, die davon ausgehen, dass ein Test von Impfstoffen Jahre dauern müsse, um den Qualitätsanforderungen zu entsprechen.

Derzeit läuft in Deutschland Vieles darauf hinaus, tatsächlich die Lockerungen so voranzutreiben, dass alle offenbar nur auf den schnellen Einsatz eines Impfstoffes warten. Die ersten klinischen Studien laufen bereits. Die deutsche Firma BioNTech möchte zusammen mit Pfizer offenbar Ende Juni/Anfang Juli erste Daten der Phase 1 präsentieren können. Auch das Tübinger Unternehmen, an dem Bill Gates sich spektakulär beteiligt hatte, wird bald mit den Tests beginnen. Bereitet Dr. Drosten hier – vielleicht auch unwissentlich – der Pharma-Industrie einfach nur den Weg?

Denn die zweite Welle soll ohnehin im Herbst möglicherweise kommen. Die Medien haben bereits verlauten lassen, diese Welle könne noch katastrophaler verlaufen als die erste Welle. Sollte dies passieren, fordert Dr. Drosten laut Handelsblatt, dass die „Regularien für Impfstoffe außer Kraft gesetzt werden müssen“.

„Wenn wir es ohne eine erhöhte Todesrate von älteren Menschen schaffen wollen, müssen wir die Entwicklung von Impfstoffen außer Kraft setzen“, sagte Drosten. Anstatt abzuwarten, bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung stehe, „müsse man überlegen, jetzt einen vorhandenen Impfstoff zu nutzen, der schon einmal für das ‚alte SARS-Virus‘ klinisch ausprobiert worden sei“. Angesichts der Lage „müsste ein kleines Risiko in Kauf genommen werden“, sagte Drosten mit Blick auf mögliche Nebenwirkungen eines Impfstoffs, der nicht die üblichen Phasen der klinischen Erprobung durchlaufen hat.

„Für das Risiko müsse dann der Staat haften. Der ‚Denkprozess‘ müsse jetzt gestartet werden.“ Drosten begründete seinen Vorschlag mit der Covid-19 „Studie“ des „renommierten Imperial College“ in London. Die Modellrechnungen des Instituts seien zu dem Ergebnis gekommen, dass selbst bei einer „optimalen Eindämmungsstrategie“ achtmal so viele Intensivbetten benötigt würden, wie aktuell in den USA und in Großbritannien vorhanden seien. Und selbst wenn „alle Patienten behandelt werden könnten, würden nach ‚unseren Prognosen‘ immer noch etwa 250.000 Todesfälle in Großbritannien und bis zu 1,2 Millionen Todesfälle in den USA auftreten“.

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