Dr. Strangelove Erdogan und die B-61

Dr. Strangelove Erdogan und die B-61

Die B-61 – eine taktische Nuklearwaffe und vielleicht die gefährlichste Waffe in Amerikas Arsenal

von Ian Greenhalgh am 13. Februar 2016

Vor einigen Wochen schrieb ich mit Jeff Smith zusammen einen Artikel über die neue Generation von Nuklearwaffen, in dem wir uns darzulegen bemühten, dass diese modernen Nuklearwaffen eine sehr viel größere Gefahr für den Frieden darstellen als herkömmliche Nuklearwaffen, weil die Hemmschwelle ihres Einsatzes aufgrund ihrer höheren Zielgenauigkeit, ihrer geringeren Sprengkraft und ihres reduzierten nuklearen Niederschlags stark gesunken ist.

Wir schrieben auch Artikel, in denen wir den Einsatz dieser Nuklearwaffen im Jemen, in der Ukraine, in China und anderswo offenlegten; allerdings konnten wir uns kaum vorstellen, dass wir nur wenige Monate später mit einem Szenario konfrontiert würden, das viel schlimmer ist als eine einzelne Nuklearexplosion – nämlich dem Einsatz von Dutzenden dieser Waffen in einem ausgewachsenen nuklearen, biologischen und chemischen Krieg.

Die B-61 in Incirlik
Die B-61 in Incirlik

Dieses Szenario liest sich wie das Drehbuch für eine Neuauflage von Dr. Strangelove, in dem ein offensichtlich außer Kontrolle geratener Diktator die Kontrolle über ein Lager von Nuklearwaffen an sich reißt und damit einen ersten Schlag auslöst, der einen fürchterlichen Krieg entfacht.

Der fragliche Diktator ist der türkische Präsident Erdogan und bei dem Atomwaffenlager handelt es sich um über 80 taktische Nuklearwaffen vom Typ B-61, die den USA gehören und die auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der südlichen Türkei stationiert sind.

Incirlik und die B-61
Incirlik und die B-61

Die neuesten Geheimdiensterkenntnisse besagen, dass saudische – von Israel ausgebildete – Spezialkräfte bereitstehen, um des Nuklearlager mit den B-61 in Incirlik zu kapern; sie sind in der Lage, die 5-stufigen  Sicherheitsvorkehrungen außer Kraft zu setzen, welche vor missbräuchlichen Einsatz schützen sollen; dies ist möglich dank der geheimen Unterlagen, die den Israelis von der Bush-Kabale ausgehändigt wurden. Die F16-Kampfflugzeuge, die von den Saudis gestellt werden und die durch die Israelis zu Nuklearwaffenträgern umgerüstet wurden, stehen bereit, um die tödlichen Frachten an ihre Ziele zu bringen.

Man sollte Erdogans Willen, dem Konflikt eine nukleare Komponente hinzuzufügen, nicht bezweifeln; er hat bereits chemische (die Sarin-Gas-Angriffe in Syrien) und biologische (Schweinegrippe-Ausbruch auf kurdischen Territorium) Waffen einsetzen lassen und hat hinsichtlich Massenvernichtungswaffen wenige Skrupel……

Die B-61 Nuklearwaffen in Incirlik sind taktische Atomwaffen mit einer Sprengkraft von 50 Kilotonnen TNT – wenig im Vergleich zu den größten Nuklearwaffen im Megatonnenbereich, aber sehr viel gefährliche, wie oben schon erläutert….

Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/02/13/the-b-61-the-more-usable-nuke/

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2 Kommentare

    • Finde den Artikel auch sehr treffend.

      Auch kommt mir andauernd diese Szene aus “Charlie, der große Diktator” in den Sinn, wo”Anton Hinkel” die Weltkugel durch die Gegend kickt.

      Vielleicht sollte sich ein gewisser Diktator einmal den Text verinnerlichen, der zum Schluss des Filmes gebracht wird…….

      Aber solche Diktatoren werden sich solche Texte nie anhören, denn sie leben nur für den jeweiligen Moment, wo sie ihre (vermeintliche) Macht auskosten können.

      Übrigens hat hier ein Autor und Abgeordneter der Oppositionspartei, der mit russischen Journalisten über dasThema “Übergabe von Material zur Saringasherstellung an den IS” gesprochen hatte, furchtbar viel Ärger. Man wirft ihm Vaterlandsverrat und Spionage vor. Und das, obwohl sich die Spatzen auf den Stromleitungen bereits über dasThema unterhalten.

      Bis zum Ende des Monats bringen die Saudis übrigens 4 Kampfjets nach Incirlik und es wird auch davon gesprochen, daß 150.000 Soldaten aus Saudi Arabien in Katar von Türken ausgebildet werden sollen und über die Türkei dann nach Syrien eindringen sollen.

      Was hab ich gesagt? Der kocht über kurz oder lang sein eigenes (wahhabitisches) Süppchen.

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