Droge Cannabis ist gesund: So jedenfalls Ex-Sponti Joschka Fischer

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Joschka Fischer biegt in die Endrunde eines bewegten öffentlichen Lebens. Als Sponti gestartet, nimmt er jetzt den Kampf um eine Legalisierung von Drogen, hier Cannabis, wieder auf. Der „Spiegel“ berichtete kürzlich, Fischer sei nun „Mitglied im internationalen Beirat“ von Tilray geworden. Dies ist ein Hersteller von medizinisch zu verwendenden Cannabisprodukten.

„Umsetzung“ der „offensiven weltweiten „Wachstumsstrategie“

Seine Aufgabe wird es sein, das Unternehmen darin zu unterstützen, seine „offensive, weltweite Wachstumsstrategie“ fortzusetzen. Das ist verklausuliert, aber recht einfach zu übersetzen: Hier geht es um eine schlichte Lobbyarbeit. Joschka Fischer hatte einem Bericht des „Focus“ zufolge bereits in den 90er-Jahren zugegeben oder bekannt, er würde „mit durchaus positiver Wirkung Haschisch geraucht“ haben. Noch ist Haschisch in Deutschland zumindest als Konsumprodukt nicht erlaubt – bezogen auf Handel oder Besitz.

Als Schmerzmittel und ggf. als „Krebsmedikament“ ist Cannabis hingegen auch in Deutschland bereits erlaubt. Fischer wird sicher nicht seiner positiven Erfahrungen wegen, sondern vor allem wegen der guten Kontakte in Politik und Wirtschaft verpflichtet. Der Ex-Außenminister hat diverse Aufgaben übernommen, die das ohnehin weit verzweigte Netzwerk vergrößern dürften: Als „Think-Tank“-Tätiger, als Referent an Universitäten, als Referent in der Wirtschaft. Joschka Fischer dürfte zudem immer noch recht großes Gewicht in die Politik hinein haben.

Schließlich war Fischer als Außenminister auch auf eine hinreichend gute Verdrahtung in die EU hinein angewiesen. Nur: Bemerkenswert ist, wie stark sich auch die Grünen und ihre ehemaligen Verantwortungsträger wirtschaftlichen Aufgaben zuwenden, für die sie wahrscheinlich gut bezahlt sind. So berichtete die Redaktion an anderer Stelle über den früheren Staatssekretär für Verbraucherschutz, Berninger. Der übernimmt mit Jahresanfang die PR-Arbeit für Bayer. Es geht um Monsanto und das Pflanzenschutzgift „Glyphosat“. Dort soll er offenbar die größten Schäden für „Monsanto“ und damit Bayer vor Gericht abwehren. Es geht um Milliardenklagen – Schadenersatzklagen.

Die „grüne Doppelmoral“ ist überall sichtbar….

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