Drosten: Früheres Interview wie von einem der heutigen sogenannten “Verharmlosern”

Dr. Drosten hat in den vergangenen Monaten in Deutschland viel Aufklärungsarbeit über das Corona-Virus geleistet. Zahlreiche Ansichten gelten als umstritten, so die Kritiker, während andere die Ansichten und Warnungen als richtig empfinden. Nun hat der Blog journalistenwatch.com ein früheres Interview von Dr. Drosten gefunden, in dem dieser auffallend ähnliche Argumente im Kampf gegen das 2014 aktive Problem im Kampf gegen den Mers-Erreger vortrug. Erstaunlich genug und allemal eine Erinnerung wert.

Mers-Erreger: Panik-Warnung – bis zu 30 % Mortalitätsrate

Damals nahmen die Medien teils ausgesprochen hohe Mortalitätsraten an. Bis zu 30 % der Erkrankten sollten an dem Erreger sterben können. Auch damals wurde Dr. Drosten befragt. Der “Wirtschaftswoche” gab er ein Interview, das heute bezogen auf den Umgang mit dem Corona-Virus spektakulär sein dürfte.

Dr. Drosten kritisierte damals die Berichterstattung in den Medien. “Die Sache (würde) unglaublich hochgekocht”. Den Grund dafür lieferte er gleich hinterher: “Die Medien sind nicht frei von Modewellen”. Eine Bewertung, der sich Medienkritiker gerade in Corona-Zeiten ausdrücklich anschließen.

Zudem beklagte er, dass es in einigen Regionen (in denen der Erreger gemessen wurde) “kaum noch ein anderes Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen” geben würde. Die Konsequenz der damaligen Berichterstattung: “Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls”, ein Auge auf die Krankheit zu werfen. Wie in einer Projektion auf die heutige Zeit warnt er geradezu “Berichten ‘Bild’ oder die Abendnachrichten über einen Ausbruch eines bestimmten Virus, steigt die Zahl der Laboruntersuchungen deutlich an. Einfach, weil auch Ärzte dann sensibilisiert sind und gezielt Ausschau halten nach den Erregern, über die berichtet wird.”

Eigentlich wäre damit genug gesagt: Dr. Drosten beschreibt aus einer anderen Perspektive, was “CoVidioten” heute ertragen müssen. Hier finden Sie mehr davon…

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