E-Auto: Wie sauber ist die Technologie tatsächlich?

Die Klimaschutzbewegung, zumal die in den etablierten Parteien und zuvorderst der “Grünen”, fordern die Umstellung auf alternative Antriebsformen. Namentlich das E-Auto soll die erhoffte Entlastung bringen. Der Hauptgeschäftsführer des “Bundesverbands mittelständischer Mineralölunternehmen” UNITI sowie der Mineralölwirtschaftsverband sind skeptisch, so die “Welt”. Beides sind Lobbyisten-Verbände, dieser Umstand ist offen wie ein aufgeschlagenes Buch. Dennoch sind die Argumente nach Meinung von Beobachtern bedenkenswert.

“Da muss man sich ehrlich machen”

Der Hauptgeschäftsführer von UNITI, Elmar Kühn, etwa ist der Meinung, dass es derzeit gerade nicht gelinge, E-Autos ausschließlich mit Ökostrom fahren zu lassen. Da müsse man sich ehrlich machen. Christian Küchen vom MWV (dem Mineralölwirtschaftsverband) führen eine Berechnung von “Frontier Economics” dazu an. Dies sind Wissenschaftler, die nachgewiesen haben wollen, dass die Energieeffizienz von “Power to Liquid” im Vergleich zu Verbrenner-Motoren relativ schlecht sei. Dies liege vor allem am Herstellungsprozess.

Batteriefahrzeuge kämen auf einen Effizienzgrad von 70 % und würden damit nur durch die Durchleitung und Speicherung Energie verlieren. Wasser hingegen sei zunächst mithilfe von Ökostrom in Wasser zu verwandeln, um dann zusammen mit Kohelnstoff aus CO-2 einen Brennstoff herzustellen. Nur dies setzt den Motor in Gang. Die Ursprungsenergie werde auf diese Weise lediglich zu 13 % genutzt.

Nun meinen die Forscher der Studie wiederum, dass auch der Stromerzeugung Rechnung zu tragen sei. Die erneuerbare Energie würde nicht nur aus Deutschland herangezogen  werden können. Einen Teil des Bedarfs dafür müssten wir deshalb aus dem Ausland heranholen. Dies allerdings würde am besten in Form synthetischer Kraftstoffe geschehen, da es dafür bereits logistische Ketten geben würde.

So betrachtet würde kaum noch mehr Windenergie oder Sonnenenergie aus dem Ausland mehr für Verbrenner benötigt als etwa direkt Strom aus Deutschland für E-Autos. Synthetische Kraftstoffe also könnten in einigen Jahren zur großen Konkurrenz von E-Autos werden – und damit Bestandsfahrzeuge retten. Ob die Klimaschützer dies bedenken? Hier lesen Sie mehr dazu. 

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