Ein Gerücht: Was Ärzte auf dem Totenschein jetzt eintragen sollen…

In den sozialen Medien kursiert derzeit ein Gerücht, wonach Ärzte oder zumindest ein Arzt aufgefordert sein soll, auf Totenscheinen im Zweifel wohl die Todesursache “Corona” einzutragen. Dieses Gerücht halten wir derzeit für falsch! Weder der Ärzteverband noch der entsprechende Verband der Hausärzte hat in irgendeiner Weise eine solche Vorgehensweise benannt. Es wäre nahezu ausgeschlossen, eine Aufforderung dieser Art in den sensiblen Zeiten zu verheimlichen.

Dennoch werden Ärzte derzeit in einem statistischen Sinne bei der Opferangabe missbraucht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) lässt, wie berichtet, mitzählen, wer zumindest an einer Corona-Infektion erkrankt war, wenn es zu einem Todesfall kommt.

Damit wird verwischt, dass zwischen dem Tod “an” Corona und “mit” Corona erhebliche Unterschiede bestehen. Gerade im Zusammenhang mit den aktuell absolut steigenden Fallzahlen in Deutschland (u.a. auf mehr Tests zurückzuführen) ist diese Vorgehensweise geeignet, um mehr Panik zu schüren als nötig.

Die Stadt Krefeld etwa hatte die Zahl der Opfer nach oben korrigieren müssen, da ein Bürger verstarb, der schon als genesen galt. Dieser Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen.

Inzwischen wird auch in Österreich auf Anordnung der staatlichen Behörden als Corona-Toter gezählt, wer zumindest einmal in den vorhergehenden vier Wochen als infiziert gemessen worden ist. Eine ähnliche Vorgehensweise findet sich allerdings nicht in allen Ländern. In Großbritannien werden vormals mit dem Virus infizierte Patienten nicht mitgezählt. Schon deshalb sind die unterschiedlichen Statistiken nicht miteinander zu vergleichen.

Auch die aktuell steigenden Fallzahlen in Deutschland sind bei Lichte betrachtet erklärbar. Die Zahl der Tests steigt durch die Testreihen, die bei Reiserückkehrern vorgenommen werden, 2,5 % der Getesteten sollen sich in ihrem Urlaub infiziert haben. Mehr zur Statistik finden Sie hier.

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