Ein Verhängnis nimmt seinen Lauf

Der Euro brennt - Quelle: politaia.org

Der Euro brennt - Quelle: politaia.org

Helmut Muellers Klartext

Die Vertreterin der Bundesrepublik Deutschland hat in Paris bedingungslos kapituliert. Die Folgen könnten jene von Versailles noch übertreffen. Hoffen nun Österreichs ESM-Propagandisten daraus einen Nutzen ziehen zu können? Dämlich genug müßte  man dazu natürlich schon sein.

Italien jedenfalls hat wieder einmal ohne große Eigenleistung und Zugeständnisse einen maximalen Gewinn herausgeholt. Vorerst. Die größten Gewinner sind allerdings fahrlässig wirtschaftende  Banken und Spekulanten.

Der  Selbstbedienungsladen ESM ist also so gut wie eröffnet. Zur Kasse gebeten werden aber leistungs- und noch zahlungskräftige Länder wie Deutschland und Österreich oder die Niederlande.

Das heißt aber konkret: die Sparkonten der  Steuerzahler dieser  Länder werden aller Voraussicht nach in absehbarer Zeit geplündert, der  wird Euro abgewertet und die Inflation wird gewaltig steigen. Danke im Voraus, ihr großartigen Politiker!

Das alles werden wir nicht bloß Frau Merkel zu verdanken haben, die aus innenpolitischen Gründen zu Hause – so lange es halt ging –  die Spameisterin spielte, in Paris aber ihre anscheinend längst geplante  Zustimmung zu dem ganzen Wahnsinn gab. Ein perfektes Theater!

Hauptverantwortlich, neben Merkel, Faymann und Co., sind selbstverständlich feige und korrupt scheinende Abgeordnete der nationalen Parlamente in deutschen Landen, deren Namen man sich gut merken sollte.

Weder Aufrufe noch Gewissenserforschung werden etwa österreichische Parlamentarier in Kürze von ihrer Abstimmungsschande abbringen können. Genau so gut könnte man Lemmingen gut zureden, sie mögen doch umkehren.

Dabei hätte es wohl andere Mittel und Wege gegeben um der Schuldenkrise Herr zu werden. Island, das 2008 beinahe Pleite schien, hat sich selbst am Zopf aus dem Schlamassel gezogen. Man hat konsequent eingespart: Vom Einzelhaushalt bis zu öffentlichen Ausgaben und Regierung. Von einst zwölf Ministern sind acht übriggeblieben.

Nicht zuletzt werden in Island Gewinne auch nicht privat abgeschöpft und die Verluste vergesellschaftet wie in der EU. Das nennt man verantwortungsvolles, gemeinschaftlich orientiertes  Denken und Handeln.  Anders als in Österreich, wo man – bewußt der Schuldenlage – die Parteienförderung jüngst um das Doppelte angehoben hat.

http://helmutmueller.wordpress.com/

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