Einer der besten Analysten sagt: Die Wirtschaft ist schlimmer dran als 2008

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Das Buch vom „Schwarzen Schwan“ hat in den vergangenen Jahren viele tausend Leser berührt. Der Autor, Nassim Taleb, hat als Forscher und Mathematiker darin gezeigt, dass und warum die Situation in einigen Fällen deutlich dramatischer werden kann, als viele in rationalen Verhaltensmodellen erwarten würden. Nun hat Taleb der Wirtschaft bescheinigt, in einem schlimmeren Zustand als 2008 zu sein. Damals kam es zur großen Finanzkrise, die jetzt damit noch einmal deutlicher ausfallen kann. Bemerkenswert an den Aussagen von Taleb: Er hatte mit seinem „Schwarzen Schwan“ 2007 ins Schwarze getroffen und gezeigt, wie schlecht die Risikovorsorge gerade in der Finanzindustrie ist. Exakt so war es, und deshalb zog die Finanzindustrie die restliche Wirtschaftswelt derart massiv nach unten, dass es fast zu einem totalen Zusammenbruch gekommen wäre.

Wichtig: Unvermeidlicher Wendepunkt in Sicht

Taleb sieht sogar einen „unvermeidlichen Wendepunkt“ in der aktuellen Krisensituation. Denn die Krisensymptome sind mannigfaltig. Die Banken in Italien sind massiv verschuldet. Die Staaten in der EU sind immens verschuldet und leihen sich zunehmend Geld von der Europäischen Zentralbank und den europäischen Finanzmärkten. Die niedrigen Zinsen ermöglichen diesen Umstand in geradezu grotesker Weise.

Nun zeigen sich vor allem auch im Immobilienbereich erste oder weitere ernste Warnsignale. Bei Luxus-Immobilien käme es derzeit zu einem kleinen Einbruch. Und zwar weltweit. Taleb sieht als nächsten Markt, der „dran“ sei, der sonstige Immobilienmarkt. Dann käme es zum Problem beim Aktienmarkt. Insofern die Risikovermeidungs-Strategie fast nirgends sichtbar ist, hat der Mann aus Sicht dieser Redaktion Recht.

Früher oder später, die erste oder zweite Unwucht an den Märkten für Immobilien und Aktien kann zu panikartigen Kapitalabflüssen führen. Direkte Hilfe dagegen gibt es nicht. Allerdings ist es möglicherweise sinnvoll, bis dahin auch Gold oder Silber bzw. andere Metalle zu besitzen. Der Euro dürfte jedenfalls schwächer werden.



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