ENTHÜLLT: Bankenkrise in Europa – das Ende naht

 

Die Banken sind ein wunder Punkt im Gefüge des europäischen Wirtschaftssystems. Nun hat ein bekannter Volkswirt, Thorsten Polleit, für die „WiWo“ die Situation besprochen. Es sieht düster aus. Für uns alle. Er beginnt seine Ausführungen mit einer Erinnerung an die Geschichte die Bertolt Brecht aufgeschrieben hat: Die Dreigroschenoper. Die bekannte Frage: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Kurz nach dieser Frage durch Brecht ist die Depression an den Märkten ausgebrochen: Ein Börsen-Crash in den USA mit anschließenden Bankenpleiten, einem enormen Vertrauensverlust und die Deflation, eine „große Depression“.

Steht uns ein ähnliches Szenario wieder bevor? Denkbar. Den Banken geht es sehr schlecht. Banken werden für den gesamten Finanzmarkt benötigt. Über Kredite schaffen sie Geld. Sie zahlen Zinsen an Geldinhaber, die wiederum deshalb sparen. Sie leiten Geld in die richtige, da am stärksten nachgefragte Verwendung.

Ungedecktes Papiergeld

Aber Banken haben einen Geschäftsvorteil, der aktuell zum Problem wird. Indem sie Geld verleihen können, schaffen sie es auch. Jeder Kredite entsteht weitestgehend auf Knopfdruck und aus dem Nichts. Das Geld wird einfach neu auf einem Konto verbucht und ist „so da“. Auch, wenn Kreditnehmer es abbuchen, wandert das neu geschaffene Geld einfach auf das Konto des „Verkäufers“ (gegen Kredit). Es ist weiterhin „so da“. Nun haben die Banken inzwischen eine Bilanz (also Forderungen durch Kredite als ein Baustein der Bilanz und andere Vermögen) von fast 31 Billionen Euro. Vor 20 Jahren waren dies 14,1 Billionen Euro.

Die Geldmenge (um die es in erster Linie geht) wuchs um 120 %. Die Güterproduktion schnellte lediglich um 32 % nach oben. Da dies die Bilanz in der Euro-Zone ist, können oder müssen wir von Euro-Banken-Monstern sprechen. Dabei und deshalb verdienen die Banken auch kein Geld mehr. Sie haben viele Luftnummern in ihren Bilanzen. Ein erhebliches Risiko. Sie werden „Zombie-Banken“ genannt. Die lebenden Untoten. Wahrscheinlich zu Recht. Denn bald übernehmen sie die „Herrschaft“ über unsere Wirtschaft und dahingehend, dass die Kredite nicht zusammenbrechen dürfen. Sonst würde das Vertrauen wegfallen. 1929 lässt grüßen.

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