ENTHÜLLT: Die NATO will die Serben zum „Schutz“ bombardiert haben

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Einen interessanten Beitrag hat nun RTDeutsch veröffentlicht. Auf Videos wird sichtbar, wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Serbien quasi „verhöhnt“, so Kritiker. Die NATO habe die Serben beim Bombardement im Jahr 1999 zu deren Schutz traktiert. Bomben auf das Volk zum Schutz vor deren Regierung. Das ist eine bis dato wohl einmalige Sichtweise.

Stoltenberg: Zivilbevölkerung musste geschützt werden

Demnach ging es auch darum, das Regime von Slobodan Milosevic zu stoppen (meint, so die hiesige Redaktion) sicherlich „stürzen“. Ihm ist offenbar bewusst, dass die Einheimischen „schlechte Erinnerungen an die Ereignisse“ haben würden. Deshalb offenbar sein Redebeitrag. Die NATO versucht ein Bündnis mit Belgrad herzustellen und würde es „akzeptieren“, wenn oder dass die Serben derzeit dem Verteidigungsbündnis nicht beitreten würde.

Die NATO, führte der Generalsekretär aus, wolle auch künftig ein „Partner“ Serbiens sein. Diese Partnerschaft umfasst aktuell nicht nur diplomatische Beziehungen zum „abtrünnigen“ Teil Kosovo, sondern würde mit der KFOR, einer „internationalen Friedenstruppe“ ein weiteres Element bieten.

Der Kosovo ist von den Serben bis zum heutigen Tag nicht als eigenständiger Staat anerkannt worden.

Bizarr ist die Sichtweise des Generalsekretärs indes auf die Angriffe im Jahr 1999. Der UN-Sicherheitsrat hatte sich damals noch nicht für einen solchen Angriff ausgesprochen, als die NATO Luftangriffe veranlasste. Dabei sollen gut 2.500 Zivilisten ihr Leben verloren haben. 62 % der Serben sollen sich bis heute weigern, auch nur eine Entschuldigung dafür von der NATO anzunehmen.

Fast 85 % der Bevölkerung weigern sich zudem, einen Mitgliedschaftsantrag Serbiens bei der NATO zu unterstützen. Dies zeigt, wie tief das Misstrauen und die Unzufriedenheit mit dem Verteidigungsbündnis heute noch sind. Dass die NATO Zivilisten als notwendiges Opfer in Kauf nimmt und hier genommen hat, ist auch nach Meinung dieser Redaktion fatal. Die Kritik ist berechtigt.



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