ENTHÜLLT: „Five Eyes“ – Geheimdienste drohen mit Überwachungsmaßnahmen

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Die Geheimdienste der „Fiye Eyes“, Großbritannien, USA, Kanada, Australien und Neuseeland, wollen die Herrschaft über die Kommunikation im Internet und in anderen Technologie-Bereichen wieder zurückgewinnen bzw. ausbauen. Sie haben nun recht offen damit gedroht, dass sie die technischen Mittel hätten und die Strafverfolgung und gesetzliche sowie andere(!) Maßnahmen einsetzten, um sich Hintertüren in alle „Verschlüsselungssysteme“ einzubauen, wie der „Spiegel“ jüngst berichtete.

Britischer Geheimdienst möchte alles auswerten

Hintergrund ist der Umstand, dass die sogenannten Messenger-Dienste teils Verschlüsselungen aufgebaut haben, die verhindern, dass die großen Geheimdienste alle Nachrichten ohne weitere Umstände lesen können. Die NSA oder das britische Pendant, GCHQ, hat keine rechtlichen Grundlagen für das Mitlesen der Dateien. Soviel steht fest. Dennoch haben die Dienste wissen lassen, sie wollten die „rechtmäßig erlangten Daten“ nutzen.

Dennoch greifen die Dienste nach den Sternen bzw. nach den Daten. Die „öffentliche Stellungnahme“, die in der medialen Öffentlichkeit gar nicht stattfand, verlangt von den Anbietern „von Informations- und Kommunikationstechnologien“ die beschriebene Mitwirkungsmöglichkeit.

Ohnehin sind die Dienste bereits recht nah an einer weltweiten Überwachung. Im einfachen Internet etwa hat das GCHQ sich breitgemacht. Jedweder transatlantische Internetverkehr wird in England einfach mitgeschnitten – und damit ausgewertet. Verschlüsselte Internetverbindungen werden so weit als irgend möglich geknackt – wer davon betroffen ist, wird davon nie erfahren und kann ohnehin keinen Widerspruch einlegen können.

Die neue Eskalationsstufe bezieht nun die Erpressung der neuesten Kommunikationstechnologie bei den Messenger-Diensten ein. Ohne unser Wissen. Ohne Mitsprache. Ohne Öffentlichkeit. Widerstand aus unserer Regierung ist ohnehin nicht zu erwarten. Die einzige Gegenmaßnahme: Sprechen wir darüber. Veröffentlichen wir die permanente Überwachung und Auswertung. Und nutzen wir analoge Techniken, wie etwa Bargeld-Transaktionen, um dieser Überwachung schlicht zu entgehen.
Wir bleiben an dieser jüngsten Erpressung dran. Versprochen.

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