Erdogan droht Syrien und schadet der Türkei

MIT - türlischer Geheimdienst
Erdoğan - Gefahr für Europa und die Türkei
Erdogan -- ein Mann der City of London?

Die Türkei wird nach Angaben ihres Ministerpräsidenten ruhig auf die Einhaltung einer Waffenruhe in Syrien bis zum 10. April warten. Sollte die Gewalt danach aber andauern, könnten gewisse “Schritte” unternommen werden, sagte Recep Tayyip Erdogan am Samstag.

Erdogan will schon lange einen sogenannten Schutzkorridor im Grenzgebiet Syriens zur Türkei einrichten. Das würde natürlich ein Flugverbotszone beinhalten, weil ma ja die Flüchtlinge vor Assads Armee schützen müsste. Dies bedeutet aber nicht anderes, als eine offene Kriegshandlung der Türkei gegen Syrien. Die Türkei hat von Anfang an die Finger im hinterhältigen Syrien-Spiel des Westens. Die Türkei unterstützt und bewaffnet die “Aufständischen” mit dem Ziel, das syrische Regime zu stürzen. Die Türkei hat der Regierung in Damaskus schon damit den Krieg erklärt, dass sie der “Freien Syrischen Armee” erlaubte, unter dem Schutz der türkischen Armee von türkischem Boden aus in Syrien zu operieren.

Allerdings wird es der türkische Premier nicht wagen, einen offenen Krieg durch die Errichtung des “Schutzkorridors” ohne internationale Unterstützung durchzuführen. Die internationale Unterstützung kommt sicherlich bald von den “Freunden Syriens“, einer Verbrecher-Mischpoke aus verfetteten Ölscheichs und korrupten Marionetten an der Schleppleine der City of London.

Warum steht Erdogan an der Spitze der Kriegstreiber gegen Syrien, obwohl sich in der Türkei viel Widerstand gegen die Syrienpolitik Erdogans regt? Die Türkei tut sich überhaupt keinen Gefallen, Syrien zu destabilisieren und trotzdem heizt sie die Spannungen zwischen den syrischen Kurden und Damaskus bewußt an.

Die Türkei müsste angesichts der israelisch-amerikanischen Pläne zur Umgestaltung des Nahen und Mittleren Ostens (und Nordafrikas) an einem stabilen Syrien interessiert sein, genauso wie an einem stabilen Iran und einem stabilen Irak. Die derzeitigen Grenzen dieser Staaten sind mit der geplanten Errichtung eines Kurdenstaates alle bedroht.

Eine Balkanisierung Syriens würde das Kurdenproblem der Türkei wesentlich verschärfen. Ein “Schutzkorridor” würde die syrischen Kurdengebiete einschließen und von türkischer Seite nur über Türkisch-Kurdistan erreichbar sein.

Der kurdische Nordirak ist heute schon so gut wie unabhängig von der irakischen Zentralregierung. Dabei hilft auch der Rockefeller-Konzern Exxon mit.

Bei einem Krieg gegen den Iran wird der Westen auf eine Loslösung der iranischen Kurdengebiete vom Iran setzen. Das Schlagwort heißt “Balkanisierung”. Die Kurden sollen ihren eigenen Staat erhalten. Das Problem für die Türken ist nur, dass der größte Teil des Kurdengebietes in der Türkei selbst liegt.

Von Kurden besiedelte Gebiete in der Türkei, in Syrien, im Irak und im Iran

Der Yinon-Plan

Der Yinon-Plan ist ein israelischer Strategieplan zur Garantie der israelischen Überlegenheit und stellt insofern eine Fortsetzung der britischen strategischen Zielplanung dar. Er fordert und drängt darauf, dass Israel seine geopolitische Umgebung über eine Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Staaten in kleinere und schwächere staatliche Gebilde umgestalten müsse.
Israelische Strategieexperten sahen den Irak als die größte strategische Herausforderung seitens eines arabischen Staates an. Aus diesem Grunde stand der Irak im Zentrum der Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Welt. Auf der Grundlage der Konzepte des Yinon-Plans haben israelische Strategen die Aufteilung des Irak in einen kurdischen Staat und zwei arabische – einen schiitischen und einen sunnitischen – Staaten gefordert. Den ersten Schritt zur Umsetzung dieser Pläne bildete der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, der schon im Yinon-Plan [dieses Strategiepapier wurde nach seinem Verfasser Oded Yinon, einem hochrangigen Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums, der es 1982 veröffentlichte, benannt] erörtert worden war.

Die Zeitschrift The Atlantic und das amerikanische Armed Forces Journal veröffentlichten beide 2006 weitverbreitete Karten, die sich an den Konzepten des Yinon-Plans orientierten. Neben einem dreigeteilten Irak, den auch der sogenannte »Biden-Plan« des heutigen amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden vorsah, setzte sich der Yinon-Plan auch für eine Aufteilung des Libanon, Ägyptens und Syriens ein. Auch die Zersplitterung des Iran, der Türkei, Somalias und Pakistans passt in das Konzept dieser Politik. Darüber hinaus befürwortet der Yinon-Plan eine Auflösung [der existierenden staatlichen Strukturen] Nordafrikas, die, so prognostiziert er, von Ägypten ausgehen und dann auf den Sudan, Libyen und den Rest der Region übergreifen werde.

Balkanisierung in der Realität

Man fragt sich, für wen arbeitet Erdogan, der Unruhestifter? Das sollten sich vor allem die Türken fragen.

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