Erdogan mischt sich in irakische Angelegenheiten

Der irakische Ministerpräsident Al-Maliki sagte laut der türkischen Zeitung Star im Gespräch mit dem Fernsehsender Al-Horra: Der Haftbefehl gegen den irakischen Vizepräsidenten Al-Hashemi ist eine interne irakische Angelegenheit. Der Irak hat nicht erwartet, dass sich die Türkei in seine Angelegenheiten einmischt. Die Türkei spricht, als ob sie die Kontrolle im Irak in der Hand haben würde; doch Bagdad wird so etwas auf keinen Fall zulassen.
Maliki warnte, dass diese Einmischungen zu ethnischen Konflikten führen können. Er warf Ankara vor, die Region ins Unglück zu stürzen.

Maliki fügte hinzu: Eine unruhige und konfliktgeladene Atmosphäre in der Region schadet vor allem der Türkei selbst, denn in diesem Land sind unterschiedliche religiöse und ethnische Gruppen vorzufinden.

Star schrieb: Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat letzten Dienstag bei einem Telefonat mit Maliki auf die religiösen und ethnischen Gruppierungen im Irak nach dem US-Abzug aus diesem Land hingewiesen und gewarnt, dass die Möglichkeit eine nicht wieder gutzumachenden politischen Alptraums in diesem Land besteht.

Erdogan provoziert nicht nur die irakische Zentralregierung, sondern auch das Assad-Regime in Syrien. Der Iran, der Irak und Syrien sind eigentlich natürliche Verbündete der Türkei, da sie alle auf ihrem Staatsgebiet kurdische Minderheiten haben.

Während Erdogan die Kurden im eigenen Land bombardieren läßt, mischt er sich in die ethnisch-religiösen Konflikte im Irak ein und destabilisiert Syrien. Diese Politik erscheint aber nur auf dem ersten Blick widersinnig.

Von Kurden besiedelte Gebiete in der Türkei, in Syrien, im Irak und im Iran

Die großen Weltarchitekten in Washington, London und Tel Aviv wollen  Nordafrika und den Nahen und Mittleren Osten gründlich balkanisieren. Es sollen kleinere Staaten mit Grenzen nach ethnisch-religiösen Gesichtspunkten enstehen, die sich leicht von Israel beherrschen lassen. Die Türkei würde einen großen Teil ihres Staatsgebietes an einen neu zu gründenden Kurdenstaat verlieren. Auch der Iran, Syrien und der Irak wären von dem Problem betroffen.

Würde Erdogan ernsthaft im türkischen Interesse handeln, müsste er diese Staaten unterstützen. Aber er betreibt unter dem Deckmantel einer nationalistisch-islamistischen Politik das Zerstörungswerk am eigenen türkischen Staat.

Genauso wie Merkel in Deutschland, Sarkozy in Frankreich oder Cameron in England, handelt Globalistenagent Erdogan gegen die Interessen seines eigenen Landes.

erörtert worden war. Die Zeitschrift The Atlantic und das amerikanische Armed Forces Journal veröffentlichten beide 2006 weitverbreitete Karten, die sich an den Konzepten des Yinon-Plans orientierten. Neben einem dreigeteilten Irak, den auch der sogenannte »Biden-Plan« des heutigen amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden vorsah, setzte sich der Yinon-Plan auch für eine Aufteilung des Libanon, Ägyptens und Syriens ein. Auch die Zersplitterung des Iran, der Türkei, Somalias und Pakistans passt in das Konzept dieser Politik. Darüber hinaus befürwortet der Yinon-Plan eine Auflösung [der existierenden staatlichen Strukturen] Nordafrikas, die, so prognostiziert er, von Ägypten ausgehen und dann auf den Sudan, Libyen und den Rest der Region übergreifen werde.”]Quellen:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/201510-maliki-die-tuerkei-soll-sich-aus-irakischen-angelegenheiten-raushalten

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